Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Früherer Landesbischof Rentzing aus künstlichem Koma erwacht
Dresden Lokales

Früherer Landesbischof Rentzing aus künstlichem Koma erwacht

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:33 15.04.2021
Der frühere sächsische Landesbischof Carsten Rentzing befindet sich nach einem Herzstilltand auf dem Weg der Besserung
Der frühere sächsische Landesbischof Carsten Rentzing befindet sich nach einem Herzstilltand auf dem Weg der Besserung Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
Anzeige
Dresden

Nach einem plötzlichen Herzstillstand vor gut einer Woche befindet sich der frühere sächsische Landesbischof Carsten Rentzing auf dem Weg der Besserung. Wie die Sprecherin des Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamtes Sachsens, Tabea Köbsch, am Mittwochabend dem Evangelischen Pressedienst (epd) mitteilte, liegt der 53-Jährige nicht mehr im künstlichen Koma. Nach Auskunft seiner Familie müsse er nicht mehr beatmet werden.

Herzstillstand am Ostermontag

„Als Landeskirche tragen wir jedoch auch Verantwortung für den Schutz der Privatsphäre von erkrankten Pfarrerinnen und Pfarrern beziehungsweise Mitarbeitenden, weshalb ich um Verständnis dafür bitte, dass wir keine weitergehenden Auskünfte erteilen können“, sagte Köbsch dem epd. Es werde jedoch weiterhin zur Fürbitte für Rentzing und seine Familie aufgerufen.

Der 53-Jährige hatte am Ostermontag einen Herzstillstand erlitten und musste wiederbelebt werden. Der evangelische Theologe war von 2015 bis 2019 sächsischer Landesbischof. Er ist inzwischen wieder Pfarrer der sächsischen Landeskirche. Seit November 2020 ist er als Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) für die Stärkung der Kontakte zu den lutherischen Kirchen in Mittel- und Osteuropa zuständig.

Das tägliche DNN-Update als Newsletter

Die News aus Dresden, Sachsen, Deutschland und der Welt – von uns zusammengestellt täglich gegen 7 Uhr in Ihrem E-Mail-Postfach.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Rentzing hatte sein Bischofsamt am 11. Oktober 2019 nach gut vier Jahren an der Spitze der Landeskirche zur Verfügung gestellt. Hintergrund waren von ihm als Student verfasste Texte, die das sächsische Landeskirchenamt als „elitär, in Teilen nationalistisch und demokratiefeindlich“ sowie als „aus damaliger und aus heutiger Sicht unvertretbar“ einstufte. Von den Texten hat sich Rentzing inzwischen distanziert.

Von epd