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Lokales Frischekur für zwei Rathäuser
Dresden Lokales Frischekur für zwei Rathäuser
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07:24 11.02.2019
Das Kulturrathaus an der Königstraße. Quelle: Oliver Killig
Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden will für rund 4,2 Millionen Euro zwei Verwaltungsgebäude auf Vordermann bringen. Für das Kulturrathaus an der Königstraße in der Inneren Neustadt sind 1,4 Millionen Euro vorgesehen, für das Rathaus Pieschen sollen gar rund 2,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Das Kulturrathaus wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet und steht unter Denkmalschutz. Größtes Problem ist der Brandschutz: Beide Fluchttreppen führen zur Eingangshalle. Es existieren keine zwei unabhängigen Fluchtwege ins Freie. Das Dach ist reparaturbedürftig, der Keller unter dem Hinterhof einsturzgefährdet.

Die Verwaltung will einen zweiten Fluchtweg im Erdgeschoss schaffen, Brandschutztüren einbauen, den Keller im Innenhof verfüllen, die Elektroanlage modernisieren, schadhafte Fenster instandsetzen und Kabel neu verlegen. Vor dem Gebäude sollen zwei Stellplätze für Autos wegfallen. Dort sollen sechs Fahrradbügel Platz finden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich dieses Jahr beginnen und 2020 abgeschlossen.

Brandschutz ist auch beim 1890/1891 errichteten Rathaus Pieschen ein Problem. Zwar wurde das unter Denkmalschutz stehende Gebäude in den 1990er Jahren modernisiert. Doch inzwischen wurden die Anforderungen an Gebäude weiter erhöht, so dass Bauarbeiten erforderlich seien.

Quelle: Archiv

Der Haupteingang und der Wartebereich sollen zur Freihaltung der Fluchtwege von Brandlasten neugestaltet werden, die Verwaltung plant den Einbau einer Brandmeldezentrale. Auch ein Aufzug soll eingebaut werden, damit das Gebäude barrierefrei zugänglich wird. Der Aufzug wird im östlichen Gebäudeteil ohne Eingriff in die denkmalgeschützte Fassade errichtet. Wegen des Aufzugs müssen Leitungen neu verlegt und Sanitäranlagen umgestaltet werden.

Die Verwaltung will Ende des Jahres mit den Arbeiten beginnen. Da im vollen Geschäftsbetrieb gebaut wird, sind zwei Bauabschnitte vorgesehen. Der Finanzausschuss des Stadtrats hat in seiner Sitzung am 29. April das letzte Wort zu den Vorhaben.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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