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Lokales Friedenslauf für Aleppo verlässt Dresden mit 150 Teilnehmern
Dresden Lokales Friedenslauf für Aleppo verlässt Dresden mit 150 Teilnehmern
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11:49 08.01.2017
Um 11 Uhr ging es am Altmarkt los.  Quelle: S. Lohse
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Dresden

Mit rund 150 Teilnehmern hat der „Friedensmarsch für Aleppo“ am Samstagvormittag Dresden verlassen. Nach einem Ruhetag in der Stadt ging es vom Altmarkt aus in Richtung Osten. Ziel der kurzen Tagesetappe war Heidenau, wo der Tross wohlbehalten ankam. Am Sonntagmorgen brachen rund 80 verbliebene Teilnehmer auf die nächste Etappe nach Bad Gottleuba-Berggießhübel auf. Entgegen vorheriger Androhungen aus der rechtsextremen Szene, den Marsch in Heidenau angreifen zu wollen, blieb es einem Sprecher zufolge ruhig.

Am Donnerstagnachmittag war die Friedensinitiative mit rund 70 Teilnehmern in Dresden angekommen. Den Ruhetag an der Elbe nutzten offensichtlich viele bisherige Teilnehmer, um sich zumindest vorläufig zu verabschieden. Am Start outeten sich am Samstag viele als Neulinge.

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Mit rund 150 Teilnehmern hat der „Friedenslauf für Aleppo“ am Samstagvormittag Dresden verlassen. Nach einem Ruhetag in der Stadt ging es vom Altmarkt aus in Richtung Heidenau.

Unter den Startern war auch Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping, die den Friedenslauf ein Stück weit begleitete. „Was die Zivilbevölkerung in Aleppo durchmacht, ist für uns kaum vorstellbar. Krieg war, ist und wird nie eine Lösung sein. Nach Frieden zu streben, egal wie lang der Weg dahin ist, das lohnt sich hingegen immer. Genau das drückt der Civil March for Aleppo aus. Mich beeindruckt er gerade deshalb, weil es allein um ein Zeichen für Frieden und nicht um Parteilichkeit geht. Es ist aber ebenso wichtig, vor Ort Hilfe zu leisten. Hier ist sowohl die Entwicklungszusammenarbeit, wie auch individuelles Engagement, beispielsweise in Form von Spenden, gefragt. Ich wünsche den Teilnehmenden viel Erfolg auf ihrem Weg und der syrischen Bevölkerung endlich Frieden“, teilte die Ministerin mit.

Mit rund 70 Teilnehmern hat der „Friedensmarsch für Aleppo“ am Donnerstag Dresden erreicht. Am Nachmittag kamen die Läufer in ihrem Quartier in Pieschen an, um dann am Abend sich und die Idee dahinter auf dem Neumarkt zu präsentieren.

Die Idee zu dem Friedenlauf hatten die Berliner Thomas und Anna Alboth. Am zweiten Weihnachtsfeiertag starteten sie in Berlin und wollen die umgekehrte Flüchtlingsroute über den Balkan und die Türkei bis nach Syrien laufen, um ein Zeichen des Friedens auszusenden. Die Teilnehmer, von denen einige die komplette Strecke laufen wollen, werden dabei monatelang unterwegs sein. Andere begleiten den Zug nur in Abschnitten. Das sei auch so gewollt, erklärten die Organisatoren. Schließlich habe kaum jemand die Zeit, monatelang in Richtung Syrien zu laufen. Manche würden eine Woche mitgehen, andere einen Tag, manche auch nur einige Kilometer.

Von sl