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Lokales Freitagmittag geht die neue Radquerung am Güntzplatz in Betrieb
Dresden Lokales Freitagmittag geht die neue Radquerung am Güntzplatz in Betrieb
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16:19 09.05.2019
Raoul Schmidt-Lamontain (l.) und Amtsleiter Robert Franke an der neuen Radlerquerung über den Güntzplatz. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Fragend blickt der Radfahrer auf die Warnbarken. Sie verstellen noch eine neue Furt, die auf Höhe der Ziegelstraße über den Güntzplatz führt. Vorsichtig steuert der Mann sein Rad an den Barken vorbei über die abgesenkten Bor de und ist auch schon davon. Was für den Mann eine noch nicht ganz legale Wegewahl war, ist ab Freitagvormittag die Regel. Radfahrer können dann legal den Güntzplatz zwischen Innenstadt und Johannstadt queren.

Dafür haben Arbeiter im Auftrag der Stadt in den letzten Wochen großen Aufwand getrieben. Zum einen, um Platz für die Radler zu schaffen. Dafür wurden in den letzten Wochen ein Ampelmast versetzt und die Borde der Haltestelleneinfahrt „Sachsenallee“ in Richtung Güntzstraße verlängert. Sie sollen als Aufstellfläche für querende Radler dienen, wenn gerade eine Straßenbahn fährt.

104 000 Euro haben die Arbeiten an der voll signalisierten Querung gekostet, für die Planungskosten fielen weitere 11 000 Euro an. „Wir haben eine Lücke im Radwegenetz geschlossen“, sagt Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne).

Davon profitieren sollen nicht nur die Radler, die von der Ziegelstraße in die Elsasser Straße fahren wollen . Gedacht ist die Querung auch für jene Radler, die von der Albertbrücke kommen und nach links Richtung Johannstadt wollen. Schmidt-Lamontain geht davon aus, dass viele das Angebot nutzen werden. Das vor allem, weil die nahe Albertbrücke unter Radfahrern die beliebteste Elbquerung ist. Knapp 9500 Radfahrer wurden im September binnen 14 Stunden auf der Albertbrücke gezählt.

Von Uwe Hofmann

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