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Lokales Fördergesellschaft warnt Pegida-Anhänger vor „Raucherpause“ am 13. Februar
Dresden Lokales Fördergesellschaft warnt Pegida-Anhänger vor „Raucherpause“ am 13. Februar
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08:42 09.02.2017
Die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche lädt am 13. Februar zum „Stillen Gedenken“ am Neumarkt.  Quelle: August Modersohn
Dresden

 Die Verantwortlichen der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche warnen die Anhänger von Pegida vor einer erneuten „Raucherpause“ auf dem Neumarkt am 13. Februar. Genau dazu rufen Anhänger des fremdenfeindlichen Bündnisses seit Tagen in sozialen Netzwerken auf. Ziel ihres Zornes ist dabei einmal mehr die Skulptur „Monument“, die seit Montag auf dem Neumarkt steht.

„Wenn für den 13. Februar, wo wir unter anderem an tausende Menschen erinnern, die im Feuer umkamen, zu einer ‚Raucherpause‘ eingeladen wird, ist das an Zynismus nicht zu überbieten“, sagt Andreas Schöne, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche. Die Gesellschaft organisiert am 13. Februar wieder eine Gedenkveranstaltung auf dem Platz zum „wahrhaftig erinnern – versöhnt leben“. „Wer auch immer das stille wahrhaftige Gedenken und das ernstgemeinte Gespräch zu stören versucht, wird damit rechnen müssen, dass wir das nicht dulden“, stellt Schöne klar.

Den Begriff „Raucherpause“ hatte Pegida-Chef Lutz Bachmann vor dem 3. Oktober 2016 geprägt, als er zu selbiger auf den Neumarkt einlud. Damals folgten einige Hundert Pegida-Anhänger, die vor Ort ein Hass-Spalier für die Besucher des offiziellen Gottesdienstes bildeten. Die Szenen sorgen in ganz Deutschland für Entsetzen. Gegen Bachmann wird seitdem wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Pegida selbst will am 13. Februar nicht demonstrieren.

Von S. Lohse

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