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Lokales Finanzinvestor macht bei Gagfah Kasse - Dresdner Wohnungen nicht betroffen
Dresden Lokales Finanzinvestor macht bei Gagfah Kasse - Dresdner Wohnungen nicht betroffen
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17:59 09.09.2015
Gagfah-Haus in Dresden (Archiv) Quelle: Tanja Tröger
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Zudem kündigte Gagfah am Dienstagabend an, selbst eine bedeutende Anzahl an eigenen Anteilen auf den Markt zu werfen. Zusätzlich ist eine Kapitalerhöhung geplant. Gagfah gehört zu den größten Immobiliengesellschaften Deutschlands, die Dachgesellschaft sitzt in Luxemburg, die deutsche Konzernzentrale in Mülheim. Zudem hat Gagfah auch einen großen Wohnungsbestand in Dresden.

Dirk Schmitt, Gagfah-Sprecher sagte gegenüber der DNN am Mittwoch: "An der Strategie ändert sich nicht." Die 38.000 Wohnungen in Dresden sollen im Bestand bleiben und künftig modernisiert werden. Eventuell käme auch ein Zukauf an Wohnungen in Frage, so Schmitt.

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Die Gagfah-Aktie verlor am Mittwoch im Tagesverlauf mehr als fünf Prozent an Wert und war damit zweitschwächster Wert im MDax. Händler verwiesen auf die ungewöhnlich hohe Zahl von Aktien, die nun auf den Markt kämen. Dies setze dem Kurs zu. Zudem laste die angekündigte Kapitalerhöhung auf dem Wertpapier. Händlern zufolge liegt der Platzierungspreis für die Aktien bei 8,85 bis 9,15 Euro.

Fortress will 20 Millionen Anteilscheine abstoßen. Dadurch würde der Anteil des Investors von zuletzt 60,8 Prozent unter die Schwelle von 50 Prozent sinken. Gagfah selbst verkauft 10,5 Millionen Aktien aus dem eigenen Bestand, dazu kommt eine Kapitalerhöhung über 9,5 Millionen Papiere. Insgesamt kommen 40 Millionen Gagfah-Aktien in den Markt.

Mit dem eingenommenen Geld will Gagfah nach eigenen Angaben die Kapitalstruktur weiter verbessern sowie Immobilienprojekte finanzieren. Erst im Juni hatte sich das Unternehmen über Immobilien-Verbriefungen die Refinanzierung eines zwei Milliarden Euro schweren Großkredits gesichert, der im August fällig wird. Die Aktien sollen laut Gagfah bei institutionellen Investoren platziert werden. Darüber hinaus haben Gagfah und Fortress eine Haltefrist von 120 Tagen vereinbart. Bereits im Februar hatte sich das Unternehmen einen Kredit der Bank of America für die 2006 erworbenen 38.000 kommunalen Wohnungen der Stadt Dresden gesichert.

dpa/chs

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