Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Dresden sucht in München einen Betreiber für den Fernsehturm
Dresden Lokales Dresden sucht in München einen Betreiber für den Fernsehturm
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:09 25.09.2019
Die Stadtverwaltung sucht nach einem Betreiber für den Fernsehturm. Quelle: Robert Michael/dpa
Dresden/München

In 145 Metern Höhe über der Stadt speisen und die Aussicht über Dresden genießen – so sah das Leben im Dresdner Fernsehturm einst aus. Doch seit seiner Schließung im Jahr 1991 herrscht dort gastronomische Stille.

Nachdem das Wahrzeichen im Dresdner Hochland nun fast 30 Jahre leer stand, will die Stadt das Gebäude wiederbeleben. Auf der „Expo Real“, Europas größter Fachmesse für Immobilien und Investitionen, sucht Dresden am 7. Oktober einen Betreiber für ein Restaurant oder Café im oder am Funkturm.

So sieht es derzeit im Fernsehturm aus

Rundgang auf dem Dresdner Fernsehturm

Gesucht: ein Multitalent in Organisation und Verwaltung

Unter der Überschrift „Dresden: Neue Heimat – Neue Aussichten für den Fernsehturm“ stellt der Eigentümer „Deutsche Funkturm GmbH“ (DFMG) das Projekt in der Messe München vor. Ziel sei es, einen Betreiber, Projektentwickler beziehungsweise Projektpartner mit möglichst umfangreichen Erfahrungen im Tourismus, in der Vermarktung, Gastronomie, bei der Organisation von Veranstaltungen und Sondernutzungen zu finden. Ein solcher erfahrener Veranstalter würde wahrscheinlich die Chancen verbessern, den Fernsehturms besser zu vermarkten und bewirtschaften zu können.

Um für das Projekt zu werben, reist neben Peer Kollecker von der Funkturm-Gesellschaft und dem sächsischen Landeskonservator Alf Furkert auch Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) mit nach München.

Bis 1991 jährlich 200.000 Besucher

Die Geschichte des Dresdner Fernsehturms begann am 18. September 1969, am 20. Jahrestag der DDR. Auf zwei Etagen gab es ein Restaurant und darüber eine Aussichtsplattform, von der aus die Besucher die Stadt anschauen konnten.

Bis zu seiner Schließung 1991 hatte der 252 Meter hohe Sendeturm jährlich 200.000 Besucher. Für die Neuauflage des Fernsehturms und die erforderlichen Baumaßnahmen stehen öffentliche Fördermittel in Höhe von 25,6 Millionen Euro bereit. Von Bundesseite kommen 12,8 Millionen im Rahmen der Denkmalförderung, vom Freistaat Sachsen und der Landeshauptstadt jeweils 6,4 Millionen Euro.

Weiterlesen:
Die Finanzierung für die Sanierung des Fernsehturms steht

Ostra-Areal wird ebenfalls angepriesen

Dresden sucht auf der „Expo Real“ nicht nur nach einem Betreiber für den Fernsehturm, sondern auch nach Investoren und kreativen Ideen für das Ostra-Areal. Wo sich derzeit ein 37 Hektar großer Sportpark, die Messe und ein Veranstaltungs- und Freiluftkonzert-Areal befinden, sollen neue Gewerbeflächen, ein Sporthotel, eine Halle für Eis- und Rollsport sowie eine Spezialturnhalle entstehen.

Weiterlesen:
Blickfang im Tal der Ahnungslosen – Der Dresdner Fernsehturm wird 50

Zudem erwartet das 100 Jahre alte Stadion des Sportparks eine rund 37 Millionen Euro teure Sanierung und Modernisierung. Die Projekte sollen bis 2030 abgeschlossen sein und mindestens 30 Millionen Euro kosten. Um hierfür Investoren zu gewinnen, werden Bürgermeister Peter Lames (SPD), Ralf Gabriel von den Sportstätten, Spitzensportler Martin Grothkopp, Investor Thomas Bohn und Standort-Entwickler Markus Kluge bei der „Expo Real“ vor Ort sein. Die Präsentation des Projekts findet am 8. Oktober statt.

Von DNN

70 Jahre, aber kein bisschen leise: Peter Maffay hatte am Mittwoch zur Autogrammstunde in die Altmarkt-Galerie geladen. Und die Fans kamen in Scharen, um sich das neue Album „Jetzt!“ signieren und sich mit ihrem Idol fotografieren zu lassen.

25.09.2019

In einem Interview hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert die AfD als „schädliches Element für Dresden“ bezeichnet. Die Partei forderte eine Unterlassungserklärung, die der OB nicht abgab. Jetzt geht der Fall vor das Verwaltungsgericht.

25.09.2019

Zwei Jahre haben Expertinnen aus Potsdam daran gearbeitet, um den Thronbaldachin August des Starken zu restaurieren. Jetzt ist das Prunkstück, das ziemlich heruntergekommen war, wieder fast wie neu. Ab dem Wochenende wird es im Dresdner Schloss wieder zu bewundern sein.

25.09.2019