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Lokales Fast 20 Millionen Euro für den Breitbandausbau in Dresden
Dresden Lokales Fast 20 Millionen Euro für den Breitbandausbau in Dresden
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07:42 27.12.2017
Rund 6,5 Prozent der Adressen in Dresden würden gegenwärtig von dem deutlich höheren Glasfaserstandard profitieren.   Quelle: Deutsche Telekom
Dresden

 „Wir wollen nicht darauf warten, was Private erschließen, sondern selbst tätig werden, um die Breitbandversorgung stadtweit zu verbessern“, erklärte Verwaltungsbürgermeister Peter Lames (SPD), der als Chief Information Officer (CIO) für die EDV-Strategie des Rathauses zuständig ist, gegenüber DNN. Auf diesem Weg hat die Landeshauptstadt jetzt einen großen Erfolg erreicht: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat einen Antrag auf Förderung des Breitbandausbaus im Dresdner Stadtgebiet bewilligt. Knapp 9,2 Millionen Euro stellt der Bund laut Lames zur Verfügung.

Die Stadt will jetzt mindestens 7,36 Millionen Euro Koförderung beim Freistaat Sachsen beantragen, kündigte der CIO an. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) erklärte am Mittwoch, dass der Freistaat den Eigenanteil der Kommunen vollständig übernehmen und damit eine hundertprozentige Förderung ermöglichen werde. „Im Hinblick auf diese Absichtserklärung hoffen wir auf eine größere Mitfinanzierung seitens des Freistaates“, so Lames. Wie hoch der städtische Eigenanteil hinsichtlich für die Breitbandvorhaben sein wird, könne aktuell noch nicht beziffert werden. „Bis zu 3,26 Millionen Euro könnten es gemäß der Förderrichtlinien werden.“

Ziel sei es, mit den Fördermitteln den Netzausbau für unterversorgte private und institutionelle Adressen, Gewerbegebiete und öffentliche Einrichtungen voranzutreiben. Dabei gehe es um Gebiete, die über Anschlüsse mit weniger als 30 Mbit/s oder gar keine schnellen Internetanschlüsse verfügen. Dabei handele es sich um rund 1300 Adressen vorwiegend im Bereich der eingemeindeten Ortschaften wie beispielsweise Mobschatz. „Von der Erschließung profitiert aber das gesamte Stadtgebiet“, so der CIO, „weil wir die Grundlagen für ein verstärktes Glasfasernetz in ganz Dresden legen können.“

Rund 6,5 Prozent der Adressen in Dresden würden gegenwärtig von dem deutlich höheren Glasfaserstandard profitieren, diese Zahl soll mit den Fördermillionen deutlich gesteigert werden, erklärte Lames. Dresden hat außerdem einen zweiten Förderantrag beim Bund gestellt, mit dem der Netzausbau für 125 unterversorgte kommunale Schulen finanziert werden soll. Dieser Antrag wird im Moment noch durch das Bundesministerium geprüft.

„Die SPD-Stadtratsfraktion hat bereits 2012 zum Thema Breitbandausbau einen Antrag eingebracht“, erklärte der Sozialdemokrat. „Dresden hat sich frühzeitig dieser Aufgabe angenommen. Deshalb stehen wir jetzt so gut da.“

Von Thomas Baumann-Hartwig

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