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Lokales Zirkus-Zebras in der City – Ein Tier stirbt nach Einfangversuch
Dresden Lokales Zirkus-Zebras in der City – Ein Tier stirbt nach Einfangversuch
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14:18 17.12.2018
Der Ausflug ist beendet: Die Zebras wurden wieder eingefangen.
Der Ausflug ist beendet: Die Zebras wurden wieder eingefangen. Quelle: Tino Plunert
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Dresden

Mehrere entlaufene Zebras haben vor dem Sächsischen Landtag für Aufregung gesorgt. Die sechs schwarz-weiß Gestreiften waren am Vormittag aus dem Dresdner Weihnachtscircus ausgebüxt, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Kurz nach der Probe hatten sie ein offenes Tor für einen Ausflug in Richtung Landtag genutzt.

Zwei Zebras kehrten freiwillig in ihren Stall zurück. Vier stromerten an der Elbe herum und riefen die Polizei auf den Plan. Die Beamten verfolgten die Tiere in sieben Streifenwagen und zu Pferde. Für ein Zebra offenbar zu viel, es starb kurz nachdem es eingefangen werden konnte. Die Beamten vermuten, dass es zu viel Stress erlitt.

Die drei restlichen Zebras konnten anderthalb Stunden nach dem ersten Hinweis zurück in den Zirkus gebracht werden. Der hatte ihr Fehlen erst nach dem Hinweis auf entlaufende Exemplare bemerkt und durchgezählt.

„Von den Tieren ging keine Gefahr aus, aber es galt, Schaden im Straßenverkehr zu vermeiden“, so der Sprecher weiter. Die Schwierigkeit für die Kollegen habe darin bestanden, dass sie nicht im Quartett galoppierten. „Jedes Zebra rannte in eine andere Richtung.“ Eines wurde aber gleich in Parlamentsnähe „geschnappt“, ein anderes rannte indes bis zur Waldschlösschenbrücke. Die ist fast fünf Kilometer entfernt.

Wie genau die Beamten die ausgebüxten Tiere zähmten, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Ein Polizist wurde verletzt. „Ein Zebra hat zugetreten.“

Von dpa