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Lokales Schluss mit Gratis-Parken in der Neustadt
Dresden Lokales Schluss mit Gratis-Parken in der Neustadt
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21:42 19.10.2018
Weil die Holzhofgasse so schmal ist, wird künftig nur noch einseitiges Parken erlaubt sein. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Endlich Wochenende und ab nach Hause. Für viele Dresdner mit Auto in der Neustadt heißt es aber erst einmal: Mit stetig größer werdendem Radius um den eigenen Block kreiseln, um einen Parkplatz zu finden. Das soll sich jetzt auch für die An­wohner zwischen Hoyerswerdaer Straße und Diakonissenweg beziehungsweise zwischen Bautzner Straße und Carusufer ändern. Denn die Stadt plant dort ein sogenanntes Parkraumbewirtschaftungskonzept, wie es bereits in großen Teilen der Neustadt existiert. Konkret heißt das: Mehr für Bewohner reservierte Parkplätze, verstärkt kostenpflichtiges Parken für Besucher – und künftig wohl noch schlechtere Karten für Autopendler, die in dem Gebiet arbeiten.

„Wir planen für 700 Bewohner-PKW, berücksichtigen aber auch bereits vorhandene, private Stellplätze“, sagt Heiko Ziesch vom Dresdner Stadtplanungsamt. Die Stadt hat in dem Gebiet nach aktuellen Angaben 428 private Parkplätze er­mittelt. Insgesamt befinden sich nach Zählungen in dem Gebiet etwa 1340 Parkplätze. Mit dem neuen Parkkonzept, das nun dem Stadtrat vorgelegt werden soll, wird die Holzhofgasse künftig nur noch einseitig mit Parkplätzen ausgestattet sein. „Mit beidseitigen Parkmöglichkeiten ist die Fahrbahn aktuell zu schmal“, erklärt Ziesch. Dadurch sinkt das allgemeine Parkangebot um rund 40 Parkplätze.

Rund 400 Parkplätze sollen nun für Be­sucher kostenpflichtig werden und damit unattraktiver. Anwohner können mit ei­ner Bewohnerparkkarte kostenlos parken. Rund 100 Parkplätze sollen ausschließlich für Bewohner entstehen. „Be­rufspendler werden künftig in dem Ge­biet kaum noch parken können“, erklärt Ziesch. Sie müssten sich nach Alternativen umschauen. Aber auch für Besucher des kleinen Schauspielhauses wird es schwieriger werden. Besucher des Diakonissenkrankenhauses können im dortigen Parkhaus ihr Auto abstellen.

Wer durch das Areal geht, entdeckt häufig auswärtige Kennzeichen, was Be­sucher vermuten lässt – doch das täuscht. „Wir haben ermittelt, das 40 Prozent der Anwohner Autos mit Fremdkennzeichen fahren“, erklärt Ziesch. Je­der Bewohner mit Auto, dessen Haupt- oder Nebenwohnsitz in dem Gebiet liegt und der keinen privaten Stellplatz zur Verfügung hat, kann künftig für ein Auto eine Bewohner-Parkkarte beantragen. Kostenpunkt: rund 30 Euro pro Jahr.

Neben dem Frust der Anwohner soll das künftige Bewohnerparken in dem Areal durch weniger Parkplatzsuchen auch die städtischen Ziele in der Lärmverordnung und die Ziele des Luftreinhalteplans voranbringen. Bewohnerparken ist schon in einigen Teilen der Landeshauptstadt, vor allem in der Neu- und Altstadt, umgesetzt. In absehbarer Zeit sollen un­ter anderem auch Gebiete am Uniklinikum, an der Technischen Universität oder in der Friedrichstadt folgen. Allerdings macht Ziesche auch unmissverständlich deutlich: „Mit dem Parkraumbewirtschaftungskonzept wollen wir Be­wohner bevorzugen, aber wir können ihn­en keine Parkplatzgarantie bieten.“

Von Tomke Giedigkeit

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