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Lokales Eisold-Insolvenz: Keine weiteren Filialschließungen
Dresden Lokales Eisold-Insolvenz: Keine weiteren Filialschließungen
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08:12 14.07.2019
Das Café Toscana der Bäckerei Eisold. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Die Bäckerei Eisold kann weitermachen. Die Gläubigerversammlung hat der Radeberger Traditionsbäckerei jetzt einstimmig Grünes Licht für die Sanierung im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens gegeben.

Das teilte am Freitag Insolvenzverwalter Christian Heintze von der Restrukturierungskanzlei BBL mit. Er wertet das Votum der Gläubiger auch als Beweis des Vertrauens in den eingeschlagenen Sanierungskurs. „Für die Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner des Familienunternehmens ist dies eine erfreuliche Nachricht“, so Insolvenzverwalter Heintze.

Bis Ende September soll nunmehr der Insolvenzplan im Detail ausgearbeitet werden. Ziel sei es, die Bäckerei Eisold grundsätzlich als Familienbetrieb zu erhalten.

Parallel hierzu werden die bereits eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen fortgesetzt. „Weitere Filialschließungen wird es nicht geben“, betonte Heintze. Die Analyse der einzelnen Filialen habe gezeigt, dass aktuell lediglich zwei Standorte nicht aufrechterhalten werden könnten. Dabei handelt es sich um die Standorte in der Wallstraße und in der Hohe Straße. Die Filiale in der Wallstraße ist bereits geschlossen, die Filiale in der Hohe Straße folgt Ende August. Alle Mitarbeiter werden an anderen Standorten weiterbeschäftigt. Mit den Vermietern weiterer Filialen konnte der Insolvenzverwalter nach eigenen Angaben zwischenzeitlich bessere Konditionen aushandeln, so dass deren Bestand gesichert ist.

Das Familienunternehmen Eisold mit Sitz in Radeberg bei Dresden ist eine bekannte Bäckerei und Konditorei mit insgesamt 17 Filialen in Dresden sowie vier eigenen Gastronomie-Betrieben, darunter das bekannte Café Toskana am Blauen Wunder. Der 1953 gegründete Betrieb beschäftigt aktuell insgesamt 180 Mitarbeiter.

Am 31. Mai 2019 war plangemäß das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Fa. Eisold KG eröffnet worden, nachdem das Gericht am 23. April 2019 die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet hatte.

Von DNN

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