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Lokales Ein Wiedersehen unter alten Bekannten – 37-jähriger Serientäter vor Gericht
Dresden Lokales Ein Wiedersehen unter alten Bekannten – 37-jähriger Serientäter vor Gericht
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12:03 30.07.2019
Zunächst sind neun Verhandlungstage angesetzt Quelle: dpa/Volker Hartmann
Dresden

„Wir hatten ja schon das Vergnügen“, begrüßte Richter Christian Linhardt am Montag Kay H. im Landgericht. Beide hatten Ende 2018 einige gemeinsame Termine – vergnüglich waren die allerdings nicht. Der Angeklagte erschien mit Drogen und nach eigener Aussage zugekifft im Gericht, pöbelte und unterbrach ständig alle anderen.

Nun ging es um fünf andere Anklagen. Allein zwischen dem 21. Dezember 2018 und dem 7. Februar 2019 hat es der Angeklagte auf 48 Taten gebracht – einmal quer durchs Strafgesetzbuch. Kay H. soll in diversen Geschäften geklaut, die Mitarbeiter beleidigt, bedroht und attackiert haben. Der 37-Jährige stahl aber nicht nur Schnaps und Lebensmittel – er mauste, warum auch immer, auch sechs Mülltonnen. Er ließ sich von Taxifahrern durch die Stadt kutschieren, gern zur Huschhalle am Dreikaiserhof, bezahlte aber nicht.

Kay H. verweigert die Aussage

Passte ihm etwas nicht, wurde er aggressiv. Das bekamen auch eine Richterin im Landgericht und das Personal in Dresdner Krankenhäusern zu spüren. Der Richterin befahl er, eine Tür aufzuschließen, sonst würde es eines auf die Fresse geben. Einem Pfleger in der Notaufnahme soll er gegen die Brust getreten, eine Krankenschwester in den Schwitzkasten genommen, eine andere mit einer Tasse beworfen und Rettungskräfte beleidigt haben. Der Angeklagte randalierte und ließ medizinisches Gerät, darunter ein Blutdruckmessgerät für 1800 Euro, mitgehen.

Eine Fahrerlaubnis hat Kay H. nicht. Trotzdem fährt er gern Auto. Laut Anklage klaute er in einem Autohandel ein Fahrzeug und fuhr damit zur Huschhalle. Am 28. Januar soll der 37-Jährige versucht haben, einen Kraftfahrer aus dessen Auto zu drängen, um es ihm zu stehlen. Als der sich wehrte, gab es Prügel und eine Bierflasche in die Heckscheibe.

Er werde sich zu den Vorwürfen nicht äußern, erklärte der Angeklagte am Montag. Der Prozess wird fortgesetzt. Zunächst sind neun Verhandlungstage angesetzt

Von Monika Löffler

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