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Dresden Lokales Hier soll Dresdens neues Wohnquartier entstehen
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07:31 26.09.2019
Das World Trade Center im Blick: Wo jetzt noch Pflanzen wachsen, soll ein großes Wohnquartier entstehen. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Das Areal des ehemaligen Kohlebahnhofs an der Freiberger Straße zwischen Bauhofstraße und Hirschfelder Straße gammelt vor sich hin. Zwar hat sich die Landeshauptstadt eine Teilfläche für den Neubau einer fünfzügigen Oberschule gesichert. Die Planungen sind aber gerade erst angelaufen, die Fläche an der Freiberger Straße liegt brach.

Das soll sich ändern. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) hat jetzt einen Bebauungsplan für die 2,4 Hektar großen Brachflächen vorgelegt. Der Plan sieht ein neues Wohn- und Gewerbequartier mit vier Baufeldern, einer überbauten Fläche von rund 1,3 Hektar und einer Geschossfläche von fast 36 000 Quadratmetern vor. Das würde rund 500 Wohnungen entsprechen. Dazu kommen 3500 Quadratmeter Verkehrsflächen für Straßen und Rad- sowie Fußwege und 8000 Quadratmeter Grünflächen.

Flächen optimal für eine Mischung von Wohnen, Gewerbe, Gastronomie

„Die brachliegende Fläche des ehemaligen Kohlebahnhofs ist ein wesentlicher Stadtraum im Übergang zur innerstädtischen Altstadt um den neuralgischen Verkehrsknoten S-Bahn-Haltepunkt Freiberger Straße“, wird das Plangebiet in der Vorlage des Baubürgermeisters beschrieben. Aufgrund der günstigen Lage des Gebietes mit seiner Nähe zum Stadtzentrum sowie der guten vorhandenen Anbindung an Verkehrs- und Medieninfrastrukturen seien die Flächen optimal für eine Mischung von Wohnen, Gewerbe, Gastronomie sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen geeignet.

Städtebaulich strebt die Stadtverwaltung eine Blockrandbebauung in geschlossener Bauweise für das neue Wohnquartier an. Die teilweise bis zu 130 Meter langen Fassaden des Baugebietes sollen gegliedert werden. Die Stadt will für die Gestaltung der Gebäude dem Investor ein Gestaltungshandbuch mit auf den Weg geben.

Dächer sollen zu 70 Prozent begrünt werden

Die Neubauten sollen an der Ecke Freiberger Straße/Bauhofstraße maximal acht Stockwerke haben. Damit könnten die Gebäude als Schallschutz für das Quartier wirken und Büros beherbergen. Entlang der Bauhofstraße sollen sieben Etagen erlaubt sein, entlang der Freiberger Straße fünf bis sechs Geschosse. In Richtung Weißeritz-Grünzug plädieren die Planer für einen architektonischen Übergang mit kleineren Gebäuden. Die Dächer sollen zu 70 Prozent begrünt werden.

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Im Zuge der Neuordnung des Quartiers ist ein Durchstich von der Fröbelstraße zur Freiberger Straße vorgesehen. „Diese Festsetzung erweitert das Wegenetz und verbessert somit die Erreichbarkeit der Umgebung“, heißt es in dem Bebauungsplan.

15 Prozent der Wohnungen sollen Sozialwohnungen sein

Die Flächen befinden sich sowohl in privater als auch in öffentlicher Hand. Nach DNN-Informationen besitzt ein großer Projektentwickler einen Großteil der Grundstücke. Sozialer Wohnungsbau wird auch gefordert – 15 Prozent der Wohnungen sollen Sozialwohnungen sein, heißt es im Planentwurf.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau befindet auf seiner Sitzung am 6. November über den Bebauungsplan.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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