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Lokales EU-Millionen für Sanierung der 117. Grundschule in Dresden
Dresden Lokales EU-Millionen für Sanierung der 117. Grundschule in Dresden
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14:04 25.01.2019
Eine neue Fassade gehört zur energetischen Sanierung der 117. Grundschule an der Reichenbachstraße. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Die 117. Grundschule an der Reichenbachstraße in Dresden wird derzeit saniert. „Wir befinden uns im Kostenrahmen, die Ampeln stehen da auf grün“, erklärte Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann. Der CDU-Politiker erhielt gestern von Kultusminister Christian Piwarz (CDU) einen Fördermittelscheck über rund drei Millionen Euro.

An der 1983 gebauten Plattenbau-Grundschule in der Südvorstadt wird seit Herbst 2018 gearbeitet. Neben der Instandsetzung und Modernisierung des Daches und dem Austausch der Fenster wird auch die Heizungsanlage generalüberholt und ein Sonnenschutz installiert. Außerdem erneuern Bauleute die Eingangstür, die Treppenanlage und die Beleuchtung. Damit das Schulhaus künftig barrierefrei zugänglich ist, wird ein Aufzug mit Außenzugang angebaut.

Bis zu den Winterferien 2020 soll alles fertig sein

Die Gesamtkosten der Sanierung betragen rund 5,95 Millionen Euro. Bis zum Ende der Bauarbeiten ist die Schulgemeinschaft mit insgesamt 272 Schülern am Interimsstandort am Höckendorfer Weg in Kleinpestitz untergebracht.

Schulleiterin Anna-Maria Feig freut sich über die Sanierung, die entgegen erster Überlegungen dann doch nicht während des laufenden Schulbetriebs umgesetzt wird. Vor allem die akustischen Verbesserungen, die mit den Bauarbeiten angestrebt werden, sorgen bei der Schulleiterin für Erleichterung. „Hier sind Hort und Schule gemeinsam in einem Gebäude und da kann es schon etwas laut zugehen“, sagte Feig.

Kultusminister Piwarz verwies auf die Fördermillionen des Landes, die vor allem für die Großstädte durch den Landtag erheblich aufgestockt worden seien. „Dresden hat sich schon vor einiger Zeit auf den Weg gemacht, erheblich in die Schulinfrastruktur zu investieren“, lobte der Minister. Aufgrund steigender Schülerzahlen sei der Bedarf dafür da. „Mit der Sanierung wird auch die 117. Grundschule aufgewertet“, stellte Piwarz fest.

Im konkreten Fall kämen die Fördermillionen jedoch von der Europäischen Union. Da Barrierefreiheit oder neue Fußböden nicht zur energetischen Sanierung gehören, macht der Fördermittelanteil am Gesamtvolumen des Baus nur 50 Prozent aus. Der Klimaschutzanteil wird von Brüssel mit bis zu 75 Prozent gefördert. Bis zu den Winterferien 2020 soll alles fertig sein. Dann können die Grundschüler wieder an ihren Stammsitz zurückkehren.

Mehr Informationen zur 117. GrundschuleLudwig Reichenbach“ unter www.117grundschule.de.

Von Ingolf Pleil

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