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Lokales Drewag: Trinkwasserversorgung in Dresden ist sicher
Dresden Lokales Drewag: Trinkwasserversorgung in Dresden ist sicher
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16:22 26.06.2019
Die Trinkwasserversorgung in Dresden ist nach Angaben der Drewag auch bei großer Hitze sicher. Quelle: Foto: Imago images / photothek
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Dresden

Durchschnittlich verbraucht der Dresdner bis zu fünf Liter Trinkwasser am Tag: Als Durstlöscher direkt aus der Leitung, für Kaffee oder zum Kochen. Auch während dieser außergewöhnlich heißen Tage ist die Dresdner Trinkwasserversorgung gesichert – das teilen die Dresdner Stadtwerke Drewag mit.

„Auch ohne Niederschläge können wir die Versorgung weiterhin in hoher Qualität aufrechterhalten. Versorgungsengpässe haben zu keiner Zeit bestanden und sind auch jetzt nicht zu erwarten. Unsere drei Wasserwerke sind uneingeschränkt in Betrieb“, erklärt Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann.

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Die Trinkwasserversorgung erfolgt in Dresden aus den drei Wasserwerken in den Stadtteilen Coschütz, Hosterwitz und Tolkewitz. Das Wasserwerk in Coschütz ist das größte der sächsischen Landeshauptstadt: Knapp über die Hälfte des Wassers kommt aus dem Süden der Stadt. Während in den Wasserwerken Hosterwitz und Tolkewitz der Elbe landseitig zufließendes Grundwasser und Uferfiltrat der Elbe aufbereitet wird, handelt es sich bei dem Trinkwasser aus dem Wasserwerk Coschütz um aufbereitetes Oberflächenwasser aus der Trinkwassertalsperre Klingenberg zwischen Freiberg und Dippoldiswalde.

Die Hitzewelle der letzten Tage hat bereits für einen steigenden Tagesverbrauch in Dresden gesorgt: Am Dienstag lag der Trinkwasserverbrauch in Dresden bei rund 160 052 Kubikmetern pro Tag – mehr als am Tag mit dem höchsten Verbrauch im vergangenen Jahr. Am 1. August 2018 ließen die Dresdner 158 000 Kubikmeter Wasser aus den Hähnen.

Der diesjährige Höchstwert könnte mit Blick auf die von Meteorologen prognostizierten Tem­peraturen in den kommenden Tagen vermutlich noch überboten werden. Insgesamt liegt die Stadt Dresden mit einem täglichen Trinkwasserbedarf von 99 Litern pro Einwohner unter dem bundesweiten Durchschnitt von rund 121 Litern pro Einwohner und Tag.

Von Aaron Wörz