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Lokales Dresdner zählen zu den größten Stromsparern in Deutschland
Dresden Lokales Dresdner zählen zu den größten Stromsparern in Deutschland
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19:27 09.09.2015
Diese Deutschlandkarte zeigt Stromsparer und -verschwender. Quelle: PR

de zu entnehmen, das den Stromverbrauch in 120 deutschen Städten unter die Lupe nahm.

Für die Studie analysierte das Portal rund 120 000 stichprobenartig ausgewählte, für den Zeitraum 2011 und 2012 online abgeschlossene Stromverträge. "Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Haushaltsgrößen, welche das Statistische Bundesamt oder die Statistischen Landesämter ausweisen, wurde aufgrund der Vertrags-Angaben der Pro-Kopf-Stromverbrauch pro Stadt ermittelt", heißt es in einer Mitteilung.

Durchschnittlich verbrauchen die Deutschen pro Jahr 1858 kWh Strom. Alle Städte, in denen die Bewohner zehn Prozent mehr Strom abzapfen, wurden als "Verschwender" eingeordnet. Dementsprechend diejenigen, die zehn Prozent unter dem deutschen Durchschnitt liegen, als "Sparer".

Insgesamt wird in 24 deutschen Städten mit Strom vergleichsweise verschwenderisch umgegangen. Die ersten drei (unrühmlichen) Plätze belegen Erlangen, Passau und Regensburg. Die eisernsten der 19 Sparer wohnen in Erfurt, Schwerin und Rostock. Dresden liegt mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 1601 kWh im Sparer-Mittelfeld.

Über die Gründe für die Sparsamkeit kann man nur mutmaßen. Natürlich spielt das Einkommen eine Rolle. So liegt das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen der Energiesparer bei 18716 Euro, das der "Verschwender" bei 22081 Euro (Zahlen von 2009). Doch auch da gibt es Ausnahmen. Denn die Ulmer, Heidelberger und Stuttgarter mit einem Durchschnittseinkommen von 26237 Euro, 26500 Euro bzw. 26178 Euro sind ebenfalls sparsam, die Wilhelmshavener mit 17325 Euro dagegen rangieren auf Platz 6 der Energieverschwender. Einen Bezug gibt es offenbar zu den Strompreisen, wenn man die monatsaktuelle Strompreis-Deutschlandkarte des Internetportals stromauskunft.de zu Rate zieht. Im Osten ist der Strom oft (aber nicht immer) teuer. Betrachtet man dort nur die lokalen Stromversorger, schneidet Dresden günstig ab.

Drewag-Sprecherin Corynn Müller verwundert das Ergebnis der Studie nicht. "Dass die Dresdner sparsam sind, wissen wir schon lange. Auch dass man im Osten mehr spart als im Westen. Ich denke, das hat ein bisschen mit der Mentalität zu tun, aber auch mit den vielen effizienten Elektrogeräten, die in den letzten 15 Jahren angeschafft wurden. Zudem zählen Whirlpool und Trockner hier nicht unbedingt zum Standard."

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