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Lokales Dresdner steht erneut wegen Todes der Ehefrau vor Gericht
Dresden Lokales Dresdner steht erneut wegen Todes der Ehefrau vor Gericht
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16:42 03.10.2019
Das erste Urteil wurde vom Bundesgerichtshof aufgehoben. Quelle: dpa/Peter Steffen
Dresden

Ein 62-Jähriger muss nach erfolgreicher Revision der Staatsanwaltschaft beim Bundesgerichtshof (BGH) erneut wegen der Tötung seiner Ehefrau vor Gericht. Der Prozess wegen Mordes beginnt am 11. Oktober, die Strafkammer hat vorerst zwei Verhandlungstage terminiert.

„Es geht um eine Neubewertung, ob das Mordmerkmal Heimtücke erfüllt ist“, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch. Der Taxifahrer war kurz vor Weihnachten 2018 wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt worden, der BGH hatte den Schuldspruch in diesem Sommer aufgehoben.

War es doch Mord?

Der aus Nordrhein-Westfalen stammende Deutsche, der seit 1992 in Dresden lebte, hatte zugegeben, am 17. Juni 2018 seine schlafende Ehefrau mit dem Hammer erschlagen zu haben. Die 77-Jährige starb an einem Schädelbasisbruch. Aus Verzweiflung angesichts finanzieller Probleme und Schulden wollte er sich danach mit Tabletten das Leben nehmen, wie er im ersten Prozess sagte.

Der Spielsüchtige hatte seinen Job verloren, nachdem er in die Firmenkasse gegriffen hatte und fürchtete ein Strafverfahren. Mit ihren Urteil war die erste Strafkammer der Forderung der Verteidigung gefolgt, die Staatsanwaltschaft wollte Lebenslang wegen Mordes.

Von dpa

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