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Lokales Dresdner sind die gesündesten Sachsen
Dresden Lokales Dresdner sind die gesündesten Sachsen
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20:04 26.12.2017
Konkret zählen die Statistiker in der Landeshauptstadt 1,4 Krankschreibungen und insgesamt 16,9 gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage pro Beschäftigten im Jahr.
Konkret zählen die Statistiker in der Landeshauptstadt 1,4 Krankschreibungen und insgesamt 16,9 gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage pro Beschäftigten im Jahr. Quelle: dpa
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Dresden

In Dresden leben die gesündesten Sachsen. Zu diesem Ergebnis kommt der Barmer-Gesundheitsreport 2017. Demnach lag der Krankenstand in der Landeshauptstadt im vergangenen Jahr bei 4,6 Prozent. Bedeutet übersetzt: An einem durchschnittlichen Kalendertag waren von 1000 Beschäftigten 46 arbeitsunfähig gemeldet. Damit waren die Dresdner sachsenweit am seltensten krankgeschrieben und bleiben mit diesem Wert auch unter dem Bundesdurchschnitt (4,84 Prozent).

Konkret zählen die Statistiker in der Landeshauptstadt 1,4 Krankschreibungen und insgesamt 16,9 gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage pro Beschäftigten im Jahr. Damit liegt Dresden auch bei den Fehltagen als einzige sächsische Region unter dem deutschlandweiten Durchschnitt. Bundesweit wurden 17,7 Fehltage registriert.

Häufigste Ursache für Fehlzeiten der Dresdner im Jahr 2016 waren psychische Störungen. Aber auch Atemwegserkrankungen und Verletzungen führten zu Krankmeldungen. Zugenommen im Vergleich zum Vorjahr haben zudem die Ausfalltage wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. „Wir müssen uns verstärkt um die körperliche Gesundheit der Beschäftigten kümmern. Es muss uns noch besser gelingen, Bewegung in den Büroalltag zu bringen“, sagt Martin Morawietz, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Dresden-Neustadt.

Die psychische Gesundheit dürfe dabei aber nicht vernachlässigt werden. Morawietz fordert die Unternehmen in der Region deshalb auf, gesundheitlichen Risiken von Beschäftigten entgegenzuwirken. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement könne einen erheblichen Beitrag dazu leisten, eine ausgewogene Balance zwischen Beruf und Privatleben, zwischen Stress und Entspannung zu schaffen.

Analysiert wurde für den Report auch die Lebensqualität der Erwerbsbevölkerung auf Basis einer repräsentativen Stichprobe von mehr als 8000 volljährigen Erwerbstätigen. Die Lebenszufriedenheit in Sachsen liegt demnach unter dem Bundesdurchschnitt. Nur 44,4 Prozent der Sachsen hätten der Aussage, „in den meisten Bereichen entspricht mein Leben meinen Idealvorstellungen“, zugestimmt, hieß es. In vielen Bundesländern lag die Zustimmungsrate bei mehr als 50 Prozent. Die zufriedensten Deutschen leben laut der Studie in Niedersachsen.

DNN

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