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Lokales Dresdner im Finale des StaplerCups
Dresden Lokales Dresdner im Finale des StaplerCups
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08:06 18.09.2018
Thomas Kirsten arbeitet bei Saxonia Baustoffe in Dresden – und hofft am Sonnabend mit seinem Können beim Stapler Cup hoch hinaus zu kommen. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Ein Titel für Sachsen bei der deutschen Meisterschaft der Gabelstaplerfahrer? Diese Hoffnung ruht auf Thomas Kirsten von der Saxonia Baustoffe GmbH. Bereits zum dritten Mal tritt der 35-Jährige an diesem Wochenende bei den deutschen Meisterschaften an. Damit zählt der Dresdner zu den 75 besten Staplerfahrern in ganz Deutschland.

Auf dem Aschaffenburger Schlossplatz findet diesen Sonnabend die letzte Runde des Wettkampfs um die deutsche Meisterschaft im Staplerfahren statt. Zuvor hatte Kirsten den ersten Platz beim regionalen Beutlhauser StaplerCup in Dresden belegt und sich somit für das Turnier am Wochenende qualifiziert. Insgesamt 2000 Staplerfahrerinnen und Staplerfahrer waren deutschlandweit bei 25 Regionalwettkämpfen an den Start gegangen, mit dem Ziel das große Finale in Aschaffenburg zu erreichen.

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Das erste Mal war bei einer deutschen Meisterschaft war Kirsten 2015 dabei. Wie er sich auf den Bevorstehenden Wettbewerb vorbereitet? „Training habe ich eigentlich keines“, gesteht der Dresdner. „Momentan fahre ich nur etwa 50 Stunden im Jahr Stapler – ich mache das am Sonnabend also eher nach Gefühl und Intention“, erzählt er. Dennoch ist das Stapler fahren in seinem Beruf eine willkommene Abwechslung, bei der er mit Herzblut dabei ist. „Man braucht dafür auf jeden Fall Konzentration, Feingefühl und räumliches Vorstellungsvermögen“, beschreibt Kirsten die wichtigsten Eigenschaften.

Noch alle Mixer im Schrank?

Neben der Gaudi und der geschickten Handhabung des Staplers steht aber auch die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften im Fokus. Die Veranstaltung soll schließlich das Bewusstsein für die Sicherheit im innerbetrieblichen Verkehr stärken.

Der Kniffligste Parcours bisher? Kirsten antwortet prompt: „Als ich mit einer Tischtenniskelle am Stapler einen Golfball durch die Hindernisstrecke balancieren und am Ende in einen Eierbecher platzieren musste“. Als schönsten Moment beschreibt der Dresdner seinen ersten regionalen Sieg, bei dem er alle vier Parcours mit Bestzeit absolvierte. „Nach vier erfolgreichen Runden erhielt ich jeweils vier Standmixer als Preis“, berichtet er. Das sei jetzt der Running Gag bei allen Wettkämpfen – jedes mal wird Kirsten gefragt, ob noch alle Mixer in seinem Besitz seien. „Tatsächlich habe ich keinen einzelnen mehr“, beichtet der Hobbystaplerfahrer lachend. Am Wochenende möchte er gerne über die K.-o.-Runden hinaus kommen. Freunde und Familie werden ihn dabei anfeuern.

Von Annafried Schmidt