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Lokales Dresdner fühlen sich in ihrer Stadt weniger sicher als noch vor fünf Jahren
Dresden Lokales Dresdner fühlen sich in ihrer Stadt weniger sicher als noch vor fünf Jahren
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20:08 12.08.2019
Der Wiener Platz ist einer der Orte in Dresden, den die Polizei zum „gefährlichen Ort“ erklärt hat. Aber ist es dort auch unsicher? Quelle: Tino Plunert
Dresden

Das Sicherheitsgefühl ist ein schwer zu greifendes und mitunter leicht zu beeinflussendes Ding. Das lässt sich auch aus dem 108. DNN-Barometer ablesen, für das das Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden 512 Dresdner befragt hat.

So fühlt sich laut der repräsentativen Befragung mit 89 Prozent die überwältigende Mehrheit der Dresdner in ihrer Stadt sicher. Ein Eindruck, der so auch schon bei einer gleichlautenden Befragung im Jahr 2006 vorherrschte und der mit der Wirklichkeit übereinstimmt: Die Kriminalität ist in Dresden seit Jahren rückläufig, wie ein Blick in die Polizeistatistik zeigt.

Großer Teil fühlt sich weniger sicher als noch 2014

Das relativiert sich etwas, wenn konkret nach der Einschätzung des eigenen Stadtteils gefragt wird. Diesen halten nur noch 18 Prozent für weniger sicher als noch vor fünf Jahren, für knapp drei Viertel hat sich dort jedoch nichts verändert.

Diffuses Angstgefühl macht sich breit

Bei der Polizei, der an einer objektiven Einschätzung der Kriminalität in der Landeshauptstadt gelegen ist, kennt man dieses Phänomen: Im eigenen Umfeld fühlen sich die Menschen sicher, weil sie sich dort auskennen und die Dinge im Blick haben. Stellt man die Sicherheitsfrage in einem größeren Zusammenhang, können sich abstrakte Faktoren, etwa Angstmache über soziale Netzwerke, auswirken.

Dazu können auch Veränderungen im Stadtbild beitragen, die an selten besuchten Orten besonders stark ins Auge fallen. Dass diese als bedrohlich oder fremd eingeschätzt werden, liegt dann freilich an der jeweiligen Person – oder an einem diffusen Angstgefühl, das sich generell in großen Teilen der Gesellschaft breit gemacht hat, ohne begründet zu sein.

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