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Lokales Dresdner Zoo lockt auch an den Feiertagen Besucher an
Dresden Lokales Dresdner Zoo lockt auch an den Feiertagen Besucher an
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15:34 26.12.2018
Zwei Löwinnen beobachten von einem künstlichen Felsblock aus, wie die Besucher am Gehege vorbeilaufen. Quelle: Jochen Leimert
Dresden

Wer sich vom vielen Schlemmen ein wenig die Beine vertreten wollte, der war am 2. Weihnachtsfeiertag im Dresdner Zoo genau richtig. Zwischen den Gehegen ging es ruhiger zu als sonst, die Besucherschar an diesem trüben Tag war übersichtlich. Bei vier Grad Lufttemperatur war es recht mild für die Jahreszeit, viele Tiere waren so auch auf den Freianlagen zu sehen. Löwe Jago markierte sein Territorium mit Urin und Gebrüll, Löwin Layla tat es ihm gleich. Auch der schon ältere Nachwuchs der beiden Großkatzen lag draußen auf einem der künstlichen Felsen und genoss die frische Luft.

„Frostmemmen” unter den Besuchern konnten sich schnell in einem der drei großen Warmhäuser aufwärmen. Im Afrikahaus ließen sich die vier Afrikanischen Elefanten leicht beobachten: Der im November aus dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde eingetroffene Leih-Bulle Tembo verträgt sich mit den drei Damen Drumbo, Mogli und Sawu nach wie vor gut. Der Zoo hofft, dass der 1985 in Simbabwe geborene Bulle, der in Berlin schon sieben mal Nachwuchs gezeugt hat, 2019 auch die drei Dresdner Kühe schwängert. Der imposante Tusker - so nennt man in Süd- und Ostafrika große stoßzahnbewehrte Männchen - ist für mindestens zwei Jahre aus Berlin ausgeliehen.

Auch die Kordonfan-Giraffen waren im Innengehege ihrer Anlage zu sehen, während die Zebras im Freien umherliefen. Der Hengst unternahm mehrfach Annäherungsversuche bei einer der Stuten, doch die Umworbene antwortete mit Ausschlagen oder Flucht. Ganz und gar nicht ängstlich erkundete derweil ein junger Gundi sein Gehege im Giraffenhaus. Der winzige Nager mit den kleinen Ohren und den langen Schnurrhaaren hüpfte zwischen den gemütlich ruhenden Alttieren umher oder kuschelte mit ihnen und erfreute so besonders die jüngeren Besucher. Die konnten bis 15 Uhr im Zoo verweilen, der Tiergarten schließt auch zu Silvester eine Stunde früher als an anderen Wintertagen.

Von Jochen Leimert

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