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Lokales Dresdner Wissenschaftler erhält Auszeichnung von der chinesischen Staatsregierung
Dresden Lokales Dresdner Wissenschaftler erhält Auszeichnung von der chinesischen Staatsregierung
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13:30 01.02.2017
Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, und TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen gratulieren Prof. Werner Hufenbach zur Auszeichnung mit dem »International Scientific and Technological Cooperation Award 2016. Quelle: TUD/Karsten Eckold
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Dresden

Werner Hufenbach, ehemaliger Professor für Leichtbau und Kunststofftechnik an der Technischen Universität, wurde von der chinesischen Regierung für sein Engagement im deutsch-chinesischen Wissenschaftsaustausch geehrt. Der verliehene „International Scientific and Technological Cooperation Award 2016“ ist die höchste Auszeichnung für Wissenschaft und Technologie in dem Land der Mitte.

Hufenbach engagiert sich bereits seit Anfang der 1980er-Jahre für die Forschungskooperation zwischen Deutschland und China durch die viele gemeinsame Projekte im technischen Bereich umgesetzt werden konnten. Der Seniorprofessor bezeichnet den Preis als die Krönung seines Berufslebens, da er Wissenschaft und Technologie miteinander verbindet. Diese Verknüpfung war für ihn immer ein Grundanliegen seiner beruflichen Tätigkeit.

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Werner Hufenbach ist der erste und bisher einzige internationale Wissenschaftler, der von der chinesischen Regierung für seine Forschung auf ingenieurtechnischem Gebiet ausgezeichnet wurde. Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Staatsaktes in der Großen Halle des Volkes in Beijing unter Leitung von Staatspräsident Xi Jinping statt.

Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) gratulierte dem Seniorprofessor zu der hohen staatlichen Ehrung. Hufenbach würde nicht nur für an der TU Dresden sondern auch international Maßstäbe setzen und seinen Kollegen in Chemnitz und Freiberg wichtige Kenntnisse mit auf den Weg geben. Auch TU- Rektor Hans- Müller Steinhagen, äußerte seine Freude über die Auszeichnung der chinesischen Regierung. Mit diesem Preis würde das sogenannte Dresdner Modell des funktionsintegrativen Systemleichtbaus im Multi-Material-Design international noch sichtbarer werden.

Neben Werner Hufenbach wurden auch Katharina Kohse-Höinghaus von der Universität Bielefeld sowie drei weitere Wissenschaftler aus Frankreich, Mexiko und USA ausgezeichnet.