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Lokales Dresdner Uniklinik zieht positive Jahresbilanz
Dresden Lokales Dresdner Uniklinik zieht positive Jahresbilanz
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12:00 11.08.2018
Herklappen-OP in der Dresdner Uniklinik – 2018 war für das Krankenhaus ein gutes Geschäftsjahr.
Herklappen-OP in der Dresdner Uniklinik – 2018 war für das Krankenhaus ein gutes Geschäftsjahr. Quelle: DNN Archiv
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Mehr Patienten und mehr schwere Verletzungen: Das sagt die Jahresbilanz des Dresdner Uniklinikums, die nun veröffentlicht wurde. Insgesamt konnte die Uniklinik im vergangenem Jahr rund 339.000 Behandlungsfälle abrechnen. Im Jahr zuvor waren es rund 337.000. Davon nahm das Krankenhaus rund 57.000 Patienten stationär auf, rund 10.000 teilstationär und mit knapp 300.000 die überwiegende Mehrheit ambulant.

Das wirkt sich auch auf die Arbeitsplätze aus. „Die Zahl der Beschäftigten stieg innerhalb des vergangenen Jahres um 158 Personen auf nunmehr 6.040 Mitarbeiter“, heißt in einer Mittelung von Unikliniksprecher Holger Ostermeyer. Unter Strich erwirtschaftete das Uniklinikum eine Jahresbilanz mit einem wirtschaftlichem Gesamtergebnis in Höhe von rund 5,3 Millionen Euro.

„Nur auf der Basis einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit können wir uns stetig positiv entwickeln“, sagt Professor Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums.

111 Millionen für neue Investitionen

Aktuell steht das Haus 32 vor der Vollendung. Hier soll einer der modernsten OPs Europas entstehen. Dafür haben das Land und das Uniklinikum gemeinsam rund 111 Millionen Euro investiert. Im hochmodernen OP-Bereich befinden sich 17 OP-Säle, davon vier OPs speziell für Kinder und zwei Hybrid-OPs mit integriertem Magnetresonanztomographen (MRT). Der Neubau ist das Resultat der guten betriebswirtschaftlichen und medizinischen Ergebnisse der Vorjahre. Und es soll weiter gebaut werden: „Zum Beispiel für die Neuroradiologie und die Gefäß- und Wirbelsäulenchirurgie“, sagt Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums.

Die medizinischen Entwicklungen und den bedeutenden Fortschritt in der medizinischen Forschung will der Jahresbericht des Uniklinikums mit prominenten Beispielen aus der Vergangenheit verdeutlichen. So litt George Gershwin unter einem Hirntumor, Albert Einstein kämpfte mit einem Aneurysma in der Bauchschlagader und John F. Kennedy litt lebenslang unter extremen Rückenschmerzen. All diesen Prominenten hätte mit der Spitzenmedizin von heute deutlich besser geholfen werden können.

Die Leiden historischer Persönlichkeiten und wie Ihnen mit heutigen Behandlungsmethoden hätte geholfen werden können, sind unter www.uniklinikum-dresden.de/jahresbericht einsehbar.

Von tg

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