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Lokales Dresdner Studentenwerk erhält 1,8 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen
Dresden Lokales Dresdner Studentenwerk erhält 1,8 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen
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09:20 24.07.2019
Mit dem Geld sollen unter anderem die Kassensysteme in den Dresdner Studentenmensen – so wie hier in der Mensa Siedepunkt – ausgetauscht werden. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Der Freistaat Sachsen schüttet dem Dresdner Studentenwerk Fördermittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro aus. Erstmals seit vielen Jahren sind darin auch Zuschüsse für die teils maroden Studentenwohnheime in Dresden enthalten. Mit rund 840 000 Euro des Förderbetrags sollen zudem notwendige Sanierungsarbeiten in mehreren Studentenmensen und Cafeterien durchgeführt werden.

Sicherung von „sozialverträglichen“ Mieten

„Die vorgesehenen Investitionen sind auch Investitionen in die Anziehungskraft Sachsens als Studienstandort“, erklärt Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). Für die Sanierung des Studentenwohnheims an der Borsbergstraße stellt der Freistaat 320 000 Euro bereit: Sieben Wohneinheiten sollen dort grundlegend überholt werden. Die Zimmer werden so zusammen gelegt, so dass die Wohneinheiten in Zukunft auch von kleinen Familien nutzbar sind. Dabei legt das Studentenwerk ein Hauptaugenmerk auf die „Sozialverträglichkeit“ der Miete: Die monatlichen Wohnheimmieten sollen die durchschnittliche BAföG-Wohnpauschale von aktuell 325 Euro nicht übersteigen.

Knapp 20 000 Euro des Förderbetrags fließen in die Planung und Einrichtung einer neuen Telefonanlage und den Aufbau einer „dem Stand der Technik entsprechenden WLAN-Versorgung“ in der seit 2014 still gelegten Neuen Mensa an der Bergstraße. Beschleunigt werde die Sanierung der Neuen Mensa mit den neuen Investitionsmitteln nicht, es handle sich um eine reine Modernisierungsmaßnahme. Erst im Jahr 2022 soll die Sanierung der Neuen Mensa abgeschlossen sein, teilte das Studentenwerk auf Nachfrage mit.

Neue Möbel für die SLUB-Cafeteria

Von der Finanzspritze profitiert auch die Cafeteria in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB). Seit der Eröffnung 2002 sitzen Besucher dort auf den selben Polstermöbeln – das soll sich ändern. Dort wird außerdem – wie in allen Mensen und Cafeterien des Studentenwerk – das Kassensystem ausgetauscht. Die alten Kassen vom Typ Panasonic sowie deren Hardwarekomponenten sind nicht mehr lieferbar, was einen Austausch aller Kassen notwendig macht. „Dennoch reichen diese Mittel nicht für alle Baustellen, insbesondere nicht für die noch ausstehenden großen Sanierungen im Bereich Wohnen“, merkt Heike Müller, Pressesprecherin des Studentenwerks, an.

Das Dresdner Studentenwerk finanziert sich neben dem eigenen Umsatz einerseits durch kommunale und Landeszuschüsse, andererseits durch einen Studentenwerksbeitrag, der pro Student für das Wintersemester 2019/2020 knapp 85 Euro beträgt. „Wenn die Zuschüsse vom Land gekürzt werden, heißt es schnell: Wird jetzt der Studentenbeitrag erhöht? Das wollen wir aber eigentlich nicht“, verweist Müller auf die Bedeutung der bewilligten Finanzspritze.

Fünf Millionen Euro für vier sächsische Studentenwerke

Außer dem Dresdner Studentenwerk dürfen sich die Studentenwerke Leipzig, Chemnitz-Zittau und Freiberg über neue Fördermittel freuen. Zusammen erhalten die sächsischen Studentenwerke vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) Bewilligungsbescheide in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro.

Von Aaron Wörz

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