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Lokales Dresdner Start-up „Cloud & Heat“ gewinnt zum zweiten Mal Deutschen Rechenzentrumspreis
Dresden Lokales Dresdner Start-up „Cloud & Heat“ gewinnt zum zweiten Mal Deutschen Rechenzentrumspreis
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06:31 21.04.2016
Die Abwärme der Serverschränke von Cloud & Heat wird genutzt, um Wohnungen und Geschäftshäuser zu beheizen. Quelle: PR
Dresden

Anfangs wurden Jens Struckmeier und seine Gründerkollegen von Cloud & Heat von vielen nicht so richtig ernstgenommen. Doch bereits im vergangenen Jahr heimsten sie mit ihrer Idee, mit der Abwärme der Server ihres Rechenzentrums Wohn- und Geschäftshäuser zu beheizen, den Deutschen Rechenzentrumspreis für neu gebaute Rechenzentren ein. Jetzt haben sie den schon wieder bekommen, diesmal in der Kategorie „Gesamtheitliche Energieeffizienz im Rechenzentrum“. „Die Auszeichnung beweist“, sagt Struckmeier, „dass wir mit unserer teilweise belächelten Idee nun sehr erfolgreich die zwei Welten Rechenleistung und Energie verbinden“. Dabei verweist er auf den Power Usage Effectiveness Factor (PUE), der misst, wieviel Energie in einem Rechenzentrum für die Rechner und wieviel zusätzlich für andere Zwecke wie Kühlung und Beleuchtung aufgewendet wird. „Mit einem Wert von 1,014“, erklärt Struckmeier stolz, „unterbieten wir die Energiewerte der modernsten und effizientesten Serveranlagen deutlich – auch die von Google und Facebook“.

In der aktuellen Ausbaustufe ermöglicht das Dresdner Rechenzentrum, das mit Strom aus erneuerbaren Energien gespeist wird, einen Einsparung von 30 Tonnen CO2. „Im vollen Endausbau könnten es sogar 52 Tonnen sein, sagt Mitgründer Nicolas Röhrs.

Mit „Datacenter in a Box“ haben die Dresdner jetzt eine Serverlösung auf den Markt gebracht, die es auch Unternehmen, die eigene Rechenzentren betreiben wollen, ermöglicht, deren Abwärme nutzbar zu machen. Sie haben diese Lösung bereits im März auf der Computermesse CeBIT in Hannover vorgestellt und werden sie am 29. April auch auf der Hannover Messe präsentieren.

Von Holger Grigutsch

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