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Lokales Dresdner Residenzschloss zum Anfassen
Dresden Lokales Dresdner Residenzschloss zum Anfassen
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17:04 13.12.2017
Im Bärengarten der Residenzschlosses steht nun ein Bronze-Modell des Schlosses zum anfassen. Wolfgang Freudenberg, Vorsitzender des Blindenverbandes Dresden und Christian Pfeifer, Kunstgießer, waren bei der Einweihung vor Ort. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Mit einer Miniatur des Residenzschlosses sollen Sehbehinderte und alle interessierten Besucher ihre Wahrnehmung des Schlosses erweitern können. Unter dem Motto „Anfassen erlaubt“ können Besucher ihren Tastsinn einsetzen, um das Museum aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. „Das Modell ist eine Bereicherung für alle Besucher“, sagt die Inklusionsbeauftragte des Residenzschlosses, Ramona Nietzold.

Gestern wurde das „Tastschloss“ aus 200 Kilogramm Bronze feierlich im Bärengarten des Residenzschlosses eingeweiht. Der Schlossdirektor Professor Dirk Syndram, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Stephan Pöhler und der Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Dresden, Wolfgang Freudenberg wollen mit dem Minischloss ein Zeichen für die Barrierefreiheit der Dresdner Museen setzen.

Rund 14 Monate hat die Realisierung des 135 000 Euro teuren Projekts gedauert. Finanziert wird für alle Besucher zugängliche Bronzeschloss durch das Sozialministerium. Das 1,50 mal 1,50 Meter große Modell wurde mit Hilfe eines 3D-Druckes von der Kunstgießerei Pfeifer realisiert. Das bundesweite Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung (Blista) gab den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) Tipps für die Umsetzung.

Die SKD wollen die Barrierefreiheit in den Museen weiter voranbringen. Dazu wurde bereits ein Multimedia-Guide für Sehbeeinträchtigte entwickelt. Aktuell ist ein Begleitbuch in Blindenschrift für den Semperbau in Arbeit.

Von Tomke Giedigkeit

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