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Lokales Dresdner Natur- und Umweltschule kämpft mit Petition gegen drohende Schließung
Dresden Lokales Dresdner Natur- und Umweltschule kämpft mit Petition gegen drohende Schließung
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22:55 09.09.2015
Die Dresdner Natur- und Umweltschule ist von der Schließung bedroht. Quelle: Dietrich Flechtner

„Wir wollen, dass die Natur- und Umweltschule erhalten wird. Wir fordern Unterstützung der Schule seitens der Kultusbehörde. Freie Schulen sind ein wichtiger Bestandteil der sächsischen Schullandschaft und existentiell für das Dresdner Schulnetz“, heißt es in dem Aufruf, der von der Grünen-Stadträtin Gerit Thomas erstellt wurde.

Die Natur- und Umweltschule in der Dresdner Neustadt wurde erst vor einem Jahr eröffnet und soll nun nach dem Willen der Sächsischen Bildungsagentur schließen. Deren Beschwerde hatte das Oberverwaltungsgericht in Bautzen am 11. Juli Recht gegeben. Die Voraussetzungen für nicht-staatliche Grundschulen seien nicht erfüllt worden, hieß es zur Begründung. „Wir werden uns an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, das Sächsische Ministerium für Kultus und die Sächsischen Bildungsagentur wenden und um Hilfe bitten“, sagte Ines Pröhl, Vorsitzende des Fördervereins der Schule. „Wir streben im laufenden Widerspruchsverfahren eine Genehmigung für die Weiterführung der Schule an.“

Die Natur- und Umweltschule argumentiert, dass in Dresden ein dringender Mangel an Grundschulplätzen bestehe, hier aber ein funktionierendes Angebot zerstört werde. Die Schule laufe erfolgreich, alle Beteiligten seien überaus zufrieden, es gebe für das zweite Jahr bereits viele Neuanmeldungen. Das Konzept der Freien Schule nutzt Elemente der Reformpädagogik. Die Kinder lernen altersgemischt nach selbst aufgestellten Wochenplänen. Grundlage für die Inhalte ist der Sächsische Lehrplan. Das Besondere ist jedoch, dass die Natur im Schulkonzept eine bedeutende Rolle spielt. Diese werde als wesentlicher Lernraum erlebbar gemacht, heißt es.

sl

Die TU Dresden ist seit ziemlich genau einem Monat eine von elf deutschen Elite-Universitäten. Sie erhält deshalb in den nächsten fünf Jahren nicht nur im Rahmen der Exzellenzinitiative viel Geld für Forschungsprojekte, sondern auch zusätzlich 250 Millionen Euro für ein beschleunigtes Bau- und Sanierungsprogramm aus den Haushaltstöpfen des Landes Sachsen.

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