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Lokales Dresdner Mehrgenerationenhaus feiert Jubiläum
Dresden Lokales Dresdner Mehrgenerationenhaus feiert Jubiläum
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11:56 29.05.2018
Kulturverein riesa efau Quelle: Andreas Seeliger
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Dresden

Am 8. Juni feiert das Mehrgenerationenhaus Dresden-Friedrichstadt von 15 bis 19 Uhr seinen 10. Geburtstag. Zum Jubiläums-Fest im Hof des Kultur Forums auf der Wachsbleichstraße 4a werden Schnupperangebote, wie etwa eine Kunstwerkstatt, Trickfilme, Buchbinden oder Tandemmalen, für alle Generationen angeboten. Die Besucher erwartet ebenso ein kunsttherapeutisches Angebot, ein Vortrag zu Minimalismus und eine Bilder-Ausstellung. Präsentiert werden dabei Arbeiten aus den Seniorenkursen. Zudem ist das Kleine Salontheater Dresden mit dem Stück „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu Gast. Um 15 Uhr werden der Bürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU), Beigeordneter für Bildung und Jugend der Landeshauptstadt Dresden, und die Vorsitzende des Interessenverbundes Sächsischer Mehrgenerationenhäuser e. V., Maren Düsberg, sprechen. Ab 17.30 Uhr tritt die Band Krambambuli auf. Für das leibliche Wohl sorgt ein interkulturelles Café. Der Eintritt zur Jubiläumsfeier ist frei, das Programm zum Fest steht auf der Internetseite www.riesa-efau.de.

Seit 2008 ist das Mehrgenerationenhaus (MGH) im riesa efau Kultur Forum Dresden eine Plattform für Menschen aus verschiedenen Generationen, mit unterschiedlicher Herkunft oder verschiedenen Interessen. Es bietet Raum für Begegnung, Austausch und freiwilliges Engagement. Dort werden etwa Kinder- und Jugendangebote, offene Treffs, Eltern-Kind-Angebote oder etwa kunsttherapeutische Angebote für Menschen in belastenden Lebenssituationen angeboten. Über die Zeit hat sich das Profil des Projektes geändert. Standen zu Beginn Themen wie haushaltnahe Dienstleistungen, Jobberatung, Flexible Kinderbetreuung oder Seniorcoaching auf der Agenda, sind es heute vor allem Themen rund um Kinder, Familien und dem Stadtteil.

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„Wir brauchen offene Orte, an denen sich alle Generationen begegnen können, sagt Beate Neuber, Projektleiterin des MGH Dresden-Friedrichstadt. „Das Mehrgenerationenhauses kann solche Begegnungs- und Rückzugsräumen schaffen, Generationen zusammen führen und familiäre Strukturen unterstützen.“ Finanziert werden die vielen Angebote mit 30.000 Euro vom Bund und 10.000 Euro von der Kommune.

Von kbj