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Lokales Dresdner Linke zieht verjüngt in den Wahlkampf
Dresden Lokales Dresdner Linke zieht verjüngt in den Wahlkampf
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20:57 10.11.2018
Als Spitzenkandidat nominiert: Fraktionsvorsitzender André Schollbach. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Die Dresdner Linke zieht mit acht aktuellen Stadträtinnen und Stadträten auf den Spitzenplätzen in den Stadtratswahlkampf. Auf dem Stadtparteitag am Sonnabend blieben aber Stadträtin Kerstin Wagner und Stadtrat Andreas Naumann auf der Strecke. Die beiden Sozialpolitiker erhalten keinen aussichtsreichen Listenplatz.

16 Plätze waren zu vergeben – in den elf Wahlkreisen Listenplatz eins und in fünf Wahlkreisen, in denen die Linken zwei Mandate einfahren wollen, Listenplatz zwei. Da die Linken strikt auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern achten, wurden acht Frauen und acht Männer gewählt.

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Bei den Frauen gab es zehn Bewerberinnen für die acht Plätze. 188 gültige Stimmen wurden abgegeben, mit Anja Apel lag die langjährige Bildungspolitikerin der Linken im Stadtrat mit 149 Stimmen vorn. Auf Platz zwei folgte Anne Holowenko, Mitglied im Stadtvorstand und bekannt als Vorstandsmitglied des Kreiselternrats. Sie erhielt 145 Stimmen. Die Stadträtinnen Pia Barkow (144) und Margot Gaitzsch (136) kamen auf die Plätze drei und vier. Nominiert wurden auch Caroline Lentz, Katharina Hanser aus dem Dresdner Westen, die Studentin Ines Finkenwirth und Annegret Gieland.

Bei den Männern warfen gleich 30 Bewerber ihren Hut in den Ring. Auf den ersten vier Plätzen etablierten sich die bekanntesten Gesichter der Partei in Dresden: Stadtvorsitzender Jens Matthis lag mit 96 Stimmen vor, es folgte Fraktionsvorsitzender André Schollbach mit 91 Stimmen. Tilo Kießling (89) und Tilo Wirtz kamen auf die Plätze drei und vier. Mit Christopher Colditz und Scheune-Vorstand Magnus Hecht werden zwei neue Gesichter auf Listenplätzen kandidieren. Auf Platz sieben kam Florian Berndt ein. Einen aussichtsreichen Listenplatz erhält auch Stadtrat Norbert Engemaier, der 2014 für die Piraten in den Stadtrat eingezogen war, die sich der Fraktion Die Linke angeschlossen hatten. Engemaier ist mittlerweile auch Mitglied bei den Linken.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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