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Lokales Dresdner Herzzentrum hat einen neuen Chef
Dresden Lokales Dresdner Herzzentrum hat einen neuen Chef
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08:53 05.01.2018
Dr. Jens Faßl
Dr. Jens Faßl Quelle: Herzzentrum Dresden
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Dresden

Die Ärzte des Instituts für Kardio-Anästhesie am Herzzentrum Dresden haben einen neuen Chef: Privatdozent Dr. Jens Faßl hat die Nachfolge von Nikolaus Hartmann angetreten, der bereits 2016 aus der Klinik ausgeschieden war. Nachdem Professor Dr. Axel Linke am 1. Dezember 2017 den Führungsposten der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie übernommen hatte (DNN berichteten), ist das Chefärzte-Team am Herzentrum nun wieder komplett.

Für den 44-jährigen Faßl ist die Stelle in Dresden eine Rückkehr in die Heimat: „Ich bin gebürtig aus Zwickau und freue mich sehr, nach fast zehn Jahren im Ausland wieder zurück nach Deutschland und vor allem nach Sachsen zu kommen.“ Der Privatdozent war zuletzt am Universitätsspital Basel tätig, wo er als Leitender Arzt für die Herz- und Gefäßanästhesie zuständig war. In Dresden reize es ihn nun, auf dem anspruchsvollen Gebiet der Herzerkrankungen die kommenden Neuerungen und Entwicklungen mitgestalten zu dürfen.

Einige dieser Neuerungen wurden bereits im Vorfeld mit Dr. Faßl abgestimmt und greifen somit schon jetzt zu seinem Dienstantritt. Dazu zählt unter anderem, dass ab sofort alle fünf OP-Säle mit modernen 3D-Echokardiografiegeräten ausgestattet sind. Diese Technologie erlaubt die dreidimensionale Echtzeitdarstellung des bewegten Herzens oder der Herzklappen. „Der direkte Blick auf Herzstrukturen und im Herz befindliche Instrumente oder Katheter erlaubt es, Röntgenstrahlung einzusparen und so Untersuchungs- und OP-Zeiten zu verkürzen“, erklärt Dr. Faßl.

Die Anästhesisten im Herzzentrum setzen künftig zudem bei Narkosen auf ein sogenanntes Neuro-Monitoring, das eine exakte Steuerung der Anästhesietiefe und der Überwachung der Sauerstoffversorgung des Gehirns ermöglicht. Neben der Ausstattung der Abteilung will Dr. Faßl zusätzlich die akademische Arbeit des Instituts weiter voranbringen, seinen Mitarbeitern auch weiterhin Möglichkeiten zur Forschung bieten und das Haus national und international noch engmaschiger vernetzen.

Von cg

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