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Lokales Dresdner Friseurmeisterin expandiert nach Heidenau
Dresden Lokales Dresdner Friseurmeisterin expandiert nach Heidenau
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08:19 15.12.2018
Katrin Barth frisiert in ihrem Salon im DRK-Pflegeheim „Clara Zetkin“ Petra Reinhardt (vorn), ihre Angestellte Nicole Frühauf verschönt das Haupt von Horst Kussinski. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Bei Katrin Barth verweben sich die Themen Haare und Wachstum kongenial. Denn die 42-jährige Friseurmeisterin will ihr Geschäft erweitern. Und das in einer Zeit, in der massenhaft Salons schließen, weil schlicht das Personal fehlt.

„Ich zahle ab zwölf Euro die Stunde und damit weit über Mindestlohn, deshalb war ich beim Einstellen recht erfolgreich. Trotzdem wäre eine weitere Fachkraft herzlich willkommen“, sagt die 42-Jährige und erklärt auch gleich, warum. „Eigentlich sollte dieser kleine Salon hier im DRK-Pflegeheim Clara Zetkin auf der Fetscherstraße in diesem Jahr vergrößert werden. Stand ganz groß auf der Liste des DRK. Doch nun muss ich wohl wegen neuer Pläne bis 2020 warten“. Das ist nicht nur misslich, weil fast alle der 250 Insassen des Pflegeheims zu den Kunden des “Friseurteams K“ von Katrin Barth gehören und es sehr eng zugeht, sondern weil sie sich schon lange mit dem Gedanken trägt, das Geschäft auszubauen.

Am Dienstag Tag der offenen Tür in Heidenau

Ein Weg zur Expansion bot sich in Heidenau. Dort geht nächste Woche, am 18. Dezember von 14 bis 18 Uhr, die „Residenz Miriam“ der Unternehmerin Cornelia Schmiedel mit einem Tag der offnen Tür an den Start. Ein gehobenes Refugium für ältere Leute mit Appartements und 35 Tagespflegeplätzen. Vom Pflegeheim kommt die 24-Stunden-Betreuung, das Essen wird in einem Restaurant serviert, der Wellness-Bereich hat ein Heimgradierwerk, und einen Friseur gibt es auch. Das ist Katrin Barth. Sie habe in modernes Interieur investiert und hoffe auf Kundschaft aus ganz Heidenau, sobald der Standort etwas bekannter sei. Bis dahin biete sie zunächst nur tageweise Öffnungszeiten an, das Personal wechsele zunächst zwischen Dresden und Heidenau. Langfristig aber soll es feste Strukturen geben, zumal sie das Angebot um Fußpflege, Massage und Kosmetik erweitere.

Fußpflege künftig auch in Gorbitz

Die Fußpflege hat sie inzwischen auch am Standort in Dresden übernommen. „Die Praxis ist gleich neben meinem Salon, die bisherige Inhaberin geht in den Ruhestand, hilft aber weiter bei mir aus, Personal bilde ich aus, und die Kundschaft ist treu“, erklärt sie, warum sie die Palette erweitert. Im Januar will sie eine weitere Fußpflegepraxis in Gorbitz übernehmen – mitten im Plattenbaugebiet am Omsewitzer Ring. Auch da geht die bisherige Betreiberin in Rente, „und ich kann nahtlos mit einer Fachkraft einsteigen“, sagt die Unternehmerin.

Zuverlässiges Personal für ihre Pläne hat sie nicht nur über den Lohn angelockt. „Ich biete auch Quereinsteigern eine Chance“, sagt die alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Einige ihrer nunmehr insgesamt acht Angestellten haben noch mehr Nachwuchs als sie – Katrin Barth macht es sich zur Aufgabe, allen solche Arbeitszeiten zu bieten, dass Familie und Job sich nicht ausschließen.

Alles auf Anfang

Die Friseurmeisterin ist in Laubegast geboren, wusste schon mit 10, das Haareschneiden genau das ist, was sie später einmal machen will. 1999 war sie nach Stuttgart gegangen, 2014 kehrte sie in ihre Heimat zurück. „Das Beste, was ich machen konnte“, sagt sie, „alles auf Anfang und nochmal richtig durchstarten“.

Von Barbara Stock

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