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Lokales Dresdner Fraunhofer-Ingenieure entwickeln bessere Batterien für E-Autos
Dresden Lokales Dresdner Fraunhofer-Ingenieure entwickeln bessere Batterien für E-Autos
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08:30 05.06.2019
So sehen die mit der neuen Trockentransfertechnologie beschichteten Elektroden aus. Quelle: Daniel Koebbel
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Dresden

Um Batterien für Elektroautos künftig preisgünstiger und umweltschonender herstellen zu können, haben Ingenieure am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden ein neues Produktionsverfahren entwickelt. Dabei beschichten sie die Elektroden der Energiespeicherzellen mit einem trockenen Film statt mit flüssigen Chemikalien. Das spart Energiekosten und macht giftige Lösungsmittel in diesem Prozessschritt überflüssig. Ein finnisches Unternehmen erprobt die neue IWS-Technologie bereits erfolgreich in der Praxis.

„Auf diese Weise können wir auch Materalien für neue Batteriegenerationen verarbeiten, bei denen die klassischen Verfahren versagen“, schätzt IWS-Projektleiter Benjamin Schumm ein. Dazu gehören vor allem künftige Schwefel- und Festkörper-Stromspeicher. „Diese Batterien werden mehr Energie im gleichen Volumen speichern können als heutige Lithium-Ionen-Batterien.“ Dadurch können sie die Reichweite von Elektroautos und die Laufzeit von Smartphones deutlich erhöhen.

Von hw