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Lokales Dresdner Frauenkirche setzt mit Banner ein Statement für den Frieden
Dresden Lokales Dresdner Frauenkirche setzt mit Banner ein Statement für den Frieden
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10:01 14.04.2016
Sebastian Feydt präsentierte am Mittowch den neuen Schriftzug mit der Friedensbotschaft aus der Bergpredigt. Quelle: Juliane Weigt
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Dresden

"Selig sind, die Frieden stiften" - dieser Auszug aus der Bergpredigt ziert seit Mittwoch die Fassade der Dresdner Frauenkirche. Die Stiftung Frauenkirche Dresden möchte mit dem rund drei mal zehn Meter großen Banner sichtbar zur Verständigung und Mitmenschlichkeit aufrufen und in Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen ein Zeichen für den Frieden setzen – dort, wo immer wieder montags das islam- und fremdenfeindliche Pegida-Bündnis demonstriert.

"Die Frauenkirche ermutigt alle, für Frieden und Versöhnung einzutreten. Das ist unsere Kernbotschaft", sagt Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt. "Sie ist umso wichtiger in Zeiten, in denen gesellschaftliche Gräben bestehen, Ressentiments geschürt und Kriege geführt werden."

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Das Gotteshaus hat sich zum ersten mal entschlossen, ein gut sichtbares Banner an der Fassade der Kirche zu platzieren - die Seligpreisung ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch auf dem Schriftzug zu lesen. "Die Botschaft richtet sich nicht nur an die Bürger, sondern auch an alle Besucher der Stadt", so Feydt. Die Botschaft "Selig sind, die Frieden stiften" entspringt der Bergpredigt aus dem fünften Kapitel des Matthäusevangelium, in der Jesus seinen Anhängern den Willen Gottes verdeutlicht.

Der Banner soll bis mindestens Mitte Juni und damit über das Pfingstfest hängen. Es sendet außerdem die Friedensbotschaft an die Teilnehmer der Internationalen Peace Academy, die vom 13. bis 16. Mai junge Leute aus über 30 Ländern nach Dresden führen wird.

jw

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