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Lokales Dresdner Einpack-Profis kümmern sich um den Transport von sensiblem Equipment
Dresden Lokales Dresdner Einpack-Profis kümmern sich um den Transport von sensiblem Equipment
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10:34 27.11.2017
Wenn es um die Verpackung und den Transport von hochsensiblen Gütern geht, werden die Experten von „DB Schenker“ aus Dresden aktiv
Wenn es um die Verpackung und den Transport von hochsensiblen Gütern geht, werden die Experten von „DB Schenker“ aus Dresden aktiv Quelle: Jürgen-M. Schulter
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Dresden

Millionenschwere Industriemaschinen, hochwertige Bauteile für die Chipindustrie oder sogar Behälter voll Nabelschnurblut: Wenn es um die Verpackung und den Transport von hochsensiblen Gütern geht, werden die Experten von „DB Schenker“ aus Dresden aktiv. Die Niederlassung in Dresden ist vor allem auf Spezialverkehr – hier vor allem die lokale Halbleiterindustrie – und Kunstgut spezialisiert.

Bis zu zehn Tonnen schwere Geräte werden am Standort an der Potthoffstraße fachmännisch eingepackt und für den Transport auf der Straße, per Schiff oder in der Luft vorbereitet. Die Firma Holzindustrie Dresden beliefert DB Schenker mit den jeweiligen Transport-Kits, bestehend aus Holz, Folie und Einschweißmaterial. In mehreren Schritten wird das sensible Transportgut dann luftdicht eingewickelt, verscheißt und mit einem Rahmen kipp- und sturzfest in eine Holzbox verbaut.

Wenn es um die Verpackung und den Transport von hochsensiblen Gütern geht, werden die Experten von „DB Schenker“ aus Dresden aktiv. Die Niederlassung ist vor allem auf Spezialverkehr und Kunstgut spezialisiert. Wir waren vor Ort.

Durch ihre Spezialisierung sind die Dresdner Experten europaweit im Einsatz, je nachdem, wohin der Kunde einen Transport wünscht. In Frankreich hat DB Schenker Dresden beispielsweise auch schon 2,5 Millionen Euro teure Kryotanks der DKMS – gefüllt mit Nabelschnurblut – transportiert. Dafür waren spezielle Transportgestelle nötig. „Die Transportkosten für eine solche Fracht bewegen sich meistens zwischen 1000 und 5000 Euro je Kiste“, erklärt Standortleiter Bernd Albinus.

„Natürlich gibt es auch in wenigen Fällen Komplikationen, aber das ist völlig normal“, erklärt Spezialverkehr-Leiter Heiko Löwe. Doch in jedem Fall weiß der Kunde, was mit seiner Ladung geschieht: Schock- und Kippsensoren registrieren etwaige Vorkommnisse beim Transport. Wichtig für Verpackung und Transport ist das eingespielte Team aus Fachpersonal. „Da kommt es auf Ausbildung und Erfahrung an, mit Leiharbeitern können wir in der Regel nichts anfangen“, sagt Löwe.

Am Standort Dresden fertigt DB Schenker etwa 50 Aufträge im Jahr ab. „Das reicht von kleinen Frachten bis hin zu Großaufträgen mit über 30 Tonnen Gesamtmasse und Dutzenden Kisten“, so Löwe. Insgesamt 102 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Zu den Kunden gehören unter anderem die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Infineon und Globalfoundries. Deutschlandweit erwirtschaftet das Unternehmen etwa 3,7 Milliarden Euro Umsatz im Jahr.

Von Sebastian Burkhardt

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