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Dresdner Bündnisse rufen zur Demonstration gegen Antisemitismus auf

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12:30 21.06.2021
Solidaritätskundgebung für die Jüdische Gemeinde 2019 in Dresden (Archivbild)
Solidaritätskundgebung für die Jüdische Gemeinde 2019 in Dresden (Archivbild) Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

In Dresden rufen verschiedene Vereine und Organisationen für Donnerstag zu einer Kundgebung vor der Synagoge gegen Judenhass und Antisemitismus auf.

Unter dem Motto „Antisemitismus bleibt Antisemitismus“ wollen sie mit der Aktion ihre „Solidarität mit jüdischem Leben deutlich zeigen“, wie es in einem am Montag in Dresden verbreiteten Aufruf heißt. Eine wachsende Judenfeindlichkeit sei nicht erst seit der Eskalation des Konfliktes zwischen Israel und Palästina zu beobachten. „Aktuell tritt die ‚Querdenken’-Bewegung ungeniert mit Davidsternen und Impfspritzen am Revers auf und setzt die Corona-Schutzmaßnahmen mit den nationalsozialistischen Verbrechen gleich“, hieß es.

Angriffe auf die jüdische Gemeinde, auf Jüdinnen und Juden würden zunehmen - bundesweit und auch in Sachsen. Antisemitismus müsse klar benannt werden. Immer wieder gebe es Sachbeschädigungen, Bedrohungen und körperliche Angriffe auf Jüdinnen und Juden oder Menschen und Institutionen, die als jüdische angesehen würden. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören neben der Opferberatung RAA Sachsen die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden, das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen und der DGB Region Dresden-Oberes Elbtal sowie der Ausländerrat und das Ökumenische Informationszentrum in Dresden.

Von epd