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Lokales Dresdens orthodoxe Christen feiern die Auferstehung Jesu eine Woche später
Dresden Lokales Dresdens orthodoxe Christen feiern die Auferstehung Jesu eine Woche später
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10:00 22.04.2019
Erzpriester Georgi Dawidow zeigt in der russisch-orthodoxen Kirche in der Dresdner Südvorstadt auf eine alte griechischen Osterikone. Quelle: Tomas Gärtner
Dresden

Ostern ist für uns das Fest aller Feste“, sagt Georgi Dawidow, Erzpriester der russisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Simeon vom Wunderbaren Berge in Dresden. Weil sie sich am alten julianischen Kalender orientieren, feiern die Orthodoxen es eine Woche später.

Genau um Mitternacht vom 27. zum 28. April beginnen sie ihren Morgengottesdienst mit einer Prozession rund um die 1874 nach einem Entwurf von Harald Julius von Bosse errichtete Kirche an der Fritz-Löffler-Straße in der Südvorstadt. Dabei singen sie und halten Kerzen in den Händen. Der Erzpriester an der Spitze schwenkt ein Weihrauchfass, klopft dann an die Kirchenpforte.

Der hell erleuchtete Kirchenraum öffnet sich und der Erzpriester verkündet mehrmals auf Kirchenslawisch: „Christos woskrese!“ („Christus ist auferstanden!“). „Woistinu woskrese!“ („Er ist wahrhaftig auferstanden!“), antworten die Gläubigen. Zur anschließenden Göttlichen Liturgie „Lichte Auferstehung Christi“ stehen sie dicht gedrängt in der Kirche, viele auch davor. Bis gegen 3 Uhr geht der Gottesdienst.

Georgi Dawidow zeigt auf eine alte griechische Osterikone rechts im Kirchenraum. Darauf ist der auferstandene Christus vor goldenem Licht zu sehen, umhüllt von einem roten Tuch, in der linken Hand die Siegesfahne. Unter ihm am offenen Grab sind römische Wachsoldaten und ein Engel zu sehen.

Die Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde Dresden feiert ihr Osterfest ebenfalls in der Nacht vom 27. zum 28. April, jedoch in der Alten Kirche in Klotzsche, Altklotzsche 63a. Gegen 23 Uhr beginnt die Osterliturgie. Um Mitternacht gibt es eine kleine Prozession um die Kirche. Der anschließende Gottesdienst dauert bis gegen 4 Uhr morgens. Interessierte können gern dazukommen, auch zeitweise. Am 28. April, 15 Uhr, gibt es einen weiteren Gottesdienst – in der Kapelle auf dem evangelischen Friedhof in Striesen, Gottleubaer Str. 2.

Von Tomas Gärtner

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