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Lokales Dresdens Südosten soll noch grüner werden
Dresden Lokales Dresdens Südosten soll noch grüner werden
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13:06 19.06.2019
Stadtplaner wollen den Geberbach - der hier auch Prohliser Landgraben heißt - wieder an die Oberfläche verlegen. Dazu gibt es das Projekt „Blaues Band Geberbach“. Quelle: Heiko Weckbrodt
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Dresden

Mit Zuschüssen von Bund und Land wollen die Dresdner Umweltplaner lange gehegte Projekte realisieren: Sie möchten mit Geld aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ unter anderem einen neuen Spielplatz in Laubegast einrichten und den Dorfkern von Altdobritz sanieren. Dafür hat der sächsische Kultusminister Christian Piwarz (CDU) der Dresdner Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnisgrüne) 570.000 Euro zugesagt.

Eva Jähnigen und Minister Christian Piewarz Quelle: Dietrich Flechtner

„Mit dem Ziel der Biodiversität und ökologischer Qualität soll der Dorfkern von Altdobritz neugestaltet werden“, kündigte die Bürgermeistern an. Der neue Spielplatz soll an der Tauernstraße entstehen.

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Dies sind indes nur Teile eines viel größeren Projekts „Blaues Band Geberbach“, das etwa 170 Hektar Stadtraum im Dresdner Südosten umfasst: Bis 2027 soll ein durchgängiger Grünzug von Prohlis bis zur Elbe entstehen. Die Planer wollen die unterirdischen Abschnitte des Geberbachs wieder öffnen, andere Segmente renaturieren und den Bach am Seidnitzer Weg entsiegeln. Dies soll die Anrainer-Wohngebiete aufwerten, neue Sport- und Erholungsgebiete schaffen und das Stadtklima verbessern.

Den Anstoß dafür habe der sich intensivierende Klimawandel gegeben, der die Stadt vor beträchtliche Herausforderungen stelle, erklärt Jähnigen. „Wir müssen deshalb künftig noch weitaus mehr ins Stadtgrün investieren als heute“.

Die Umsetzung dauere vor allem so lange, weil „wir sehr auf die Bürgerbeteiligung setzen“, erklärte Hans Martin Pfohl vom Stadtplanungsamt. In einer Bürgerbefragung sammeln die Ämter derzeit Vorschläge für die Nutzung des neuen Grünzugs. Bis zum 14. Juli kann jeder seine Wünsche per Internet dem Umweltamt und den Stadtbezirksämtern übermitteln.

Info der Stadt zum Projekt

Von Robin Riehme