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Lokales Dresdens Sportvereine rufen Bürger zur Teilnahme an der Menschenkette am 13. Februar auf
Dresden Lokales Dresdens Sportvereine rufen Bürger zur Teilnahme an der Menschenkette am 13. Februar auf
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23:26 09.09.2015
Rund 13.000 Teilnehmer gedachten am 13. Februar 2012 in Dresden in der Menschenkette den Opfern des Zweiten Weltkriegs.
Rund 13.000 Teilnehmer gedachten am 13. Februar 2012 in Dresden in der Menschenkette den Opfern des Zweiten Weltkriegs. Quelle: Dominik Brüggemann
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Wie die DSC-Volleyballerinnen, die SG Dynamo Dresden, die Dresdner Eislöwen und die Dresden Monarchs gemeinsam mitteilten, sollen sich möglichst viele Dresdner an der Menschenkette beteiligen.

„Unsere Stadt Dresden ist weltoffen, freundlich und tolerant. Dafür stehen wir gemeinschaftlich ein – am 13. Februar und an jedem anderen Tag“, warb Dynamo-Präsident Andreas Ritter. „„Mut, Toleranz und Respekt sind Begriffe, die nicht nur auf, sondern besonders auch neben dem Spielfeld eine wichtige Rolle spielen. Wir sind ein internationales Team und wissen, dass wir nur gemeinsam stark sein können. Aus diesem Grund ist es uns ein Bedürfnis, am 13. Februar gemeinsam mit unseren Fans und den anderen Sportvereinen der Stadt an der Menschenkette teilzunehmen und aktiv ein Zeichen gegen rechte Gewalt zu setzen“, ergänzt Eislöwen-Stürmer Patrick Jarrett.

Ab 17 Uhr sind alle Dresdner dazu aufgerufen, ins Stadtzentrum zu kommen. Nach einer kurzen Ansprache von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) und TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen soll dann 18 Uhr eine Kette von mehreren tausend Dresdnern sich symbolisch schützend um die Altstadt schließen. "Das freundliche und offene Gesicht unsere Stadt ist uns als Mannschaft sehr wichtig, dieses gilt es zu bewahren. Fremdenhass hat in unsere Stadt und in unserem Team keinen Platz“, so Markus Donner von den Monarchs.

Vertreter der vier Vereine wollen gemeinsam an der Menschenkette teilnehmen. Sie treffen sich 17 Uhr am Parkplatz P2 des „Glücksgas-Stadions“, um anschließend über den Blüherpark zur Menschenkette zu laufen.

DSC-Kapitän Stefanie Karg: „Dresden zeigt an diesem Tag den Menschen in ganz Deutschland, wie eine Stadt ihre Bürger vereinigen kann. Die Menschenkette ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Dresden zusammenhält gegen Rassismus und Intoleranz."

sl