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Lokales Dresdens Mini-Bibliotheken – Die Bücherei des Verkehrsmuseums
Dresden Lokales Dresdens Mini-Bibliotheken – Die Bücherei des Verkehrsmuseums
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21:09 24.10.2019
Leiterin Dana Runge kennt den Bestand der Bibliothek im Verkehrsmuseum bestens. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Alles begann mit der Eisenbahn: Als das frühere Sächsische Eisenbahnmuseum 1877 eine Sammlung zur Geschichte des Eisenbahnwesens begann, wurde der Grundstein für die heutige Bibliothek im Dresdner Verkehrsmuseum gelegt.

Alle Teile der Bibliotheken-Serie

Teil I:
Die Bibliothek im Umweltzentrum

Teil II:
Ein Blick in die Hatikva-Bücherei

Teil III:
Die Bücherei des Verkehrsmuseums

Teil IV:
Die Bibliothek des Institut français

Heute verfügt das Haus über mehr als 90 000 Bestandseinheiten, darunter 28 000 große wissenschaftliche Einzeldarstellungen, 17.800 gebundene Zeitschriftenjahrgänge und mehr als 8500 Prospekte über Kraftfahrzeuge. Dazu kommen Videos, DVDs, Kalender, CD-Roms, Karten und über 100 Zeitschriften. All diese Medien fassen sowohl den historischen Bestand als auch aktuelle Literatur zu sämtlichen Verkehrszweigen zusammen.

In Planung: ein zentrales „Gläser-Archiv“

Vor allem für Bastler und Oldtimerfreunde gleicht die Bibliothek einem kleinen Paradies: Denn es gibt nicht nur zahlreiche Prospekte über die Kraftfahrzeuge, sondern auch Bedienungs- und Reparaturhandbücher, Ersatzteillisten und Abbildungen.

Derzeit ist das Museum dabei, ein zentrales „Gläser-Archiv“ aufzubauen und sammelt sämtliche Informationen rund um den historischen Karosseriehersteller, darunter auch Zeitzeugenberichte und Erinnerungsstücke. Wer dazu etwas beisteuern möchte, kann sich bei Leiterin Dana Runge unter der Tel.: 8 64 41 86 oder per E-Mail an runge@verkehrs.museum wenden.

Die Tagesgebühr für die Nutzung der Bibliothek beträgt 5 Euro, Schüler und Studenten zahlen 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Ein kleinen Wermutstropfen gibt es: Die Bibliothek öffnet erst im Februar 2020 wieder.

Auch diese Bibliotheken gibt es in Dresden

Amtsgericht:Medien aus den Bereichen Allgemeine Sachliteratur, Nachschlagewerke, Buch- und Bibliothekswissenschaft, Rechtswissenschaften, Berliner Str. 7-13

Landgericht: Bestand umfasst Gesetzestexte, Kommentare, Gesetzessammlungen, Entscheidungssammlungen, Gesetz- und Amtsblätter sowie Lehr- und Handbücher, auf für Öffentlichkeit zugänglich, Lothringer Straße 1

Öffentliche Kirchenbibliothek: entstand aus einer Privatinitiative 2003, über 2000 Medien zu christlichen Themen, Ottostr. 1

Bibliothek der Berufsakademie und Evangelischen Hochschule: steht allen Bürgern für berufliche Aus- und Fortbildung offen, Medien unter anderem aus Bau- und Vermessungswesen, Architektur, Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften, Hans-Grundig-Str. 25

Bibliothek der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen KISS: unterstützt Beratung von Selbsthilfegruppen, Medien unter anderem zu Medizin, Pharmazie, Sport, Psychologie, Sozialwissenschaften und Politik, Ehrlichstraße 3

Frauenstadtarchivbibliothek: unterschiedliche Publikationen, die von Dresdner Frauen handeln, Elisabeth-Boer-Straße 1 (Stadtarchiv)

Bibliothek der Palucca Schule: Medien zu Tanz-, Theater und Musikwissenschaften, auch für Nichtmitglieder der Hochschule nach Anmeldung nutzbar, Basteiplatz 4

Fahrradbibliothek: Medien können nach Terminabsprache ausgeliehen werden, Medien rund um Radwanderungen, Länderinfos und Radtouren, Gabelsberger Str. 30

Herbert-Wehner e.V. : Schwerpunkt der Bibliothek sind Deutschlandpolitik, Literatur zur politischen Theorie, zeitgenössische Schriften, Landeskunde, Kamenzer Str. 12

Bibliothek des Diakonissenkrankenhauses: ehrenamtlich betreut, bietet Literatur für Patienten an

Von Lisa-Marie Leuteritz

Michael Heuser und Olaf Hörbe stehen als Neil Simons „Sonny Boys“ auf der Radebeuler Studiobühne. Wie sich die beiden ineinander verbeißen, das ist von herbem, eher tragikomischem Witz.

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Der Erinnerungsreigen der thematischen 30-Jahre-Rückblicke auf das Ende der DDR reißt nicht ab. Auch das Europäische Zentrum der Künste Hellerau widmet sich der Friedlichen Revolution auf vielfältige künstlerische Weise: mit dem Festival „89/19 – Vorher/Nachher“ vom 24. Oktober bis 2. November.

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In Dresden gibt es abseits von Slub, Zentralbibo und Co. über 20 kleine Bibliotheken, die zum Lesen einladen. Zum Tag der Bibliotheken hat unsere Autorin sich kundig gemacht. In der Bücherei des Hatikva e.V. findet sich allerhand rund um die jüdische Geschichte.

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