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Lokales Dresdens Kraftwerk Mitte im August 2016 fertig - Drei Monate Bauverzug sind beinahe aufgeholt
Dresden Lokales Dresdens Kraftwerk Mitte im August 2016 fertig - Drei Monate Bauverzug sind beinahe aufgeholt
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19:35 09.09.2015

Dass nicht nur kühne Optimisten, sondern auch wieder Realisten an den Übergabetermin glauben können, ist laut Axel Walther, Geschäftsführer des Bauherren Kommunale Immobilien Dresden GmbH und Co KG (KID), zwei Unternehmen zu verdanken: Dem Baukonzern Züblin und den Dresdner Stadtwerken (Drewag).

"Züblin hat beim Rohbau richtig gut vorgelegt", sagt Walther. Von drei Monaten Verzug, die beim Aushub der Baugrube entstanden waren, hätten die Rohbauer schon zwei Monate aufgeholt. "Wenn die Subunternehmer beim Innenausbau voll mitziehen, schaffen wir den einen Monat auch noch", so Walther. Am 20. August wird auf der Baustelle Richtfest gefeiert - als Dank des Bauherren an die am Rohbau beschäftigten Arbeiter.

Die Stadtwerke wiederum haben zwei Planungsfehler ausgebügelt. So waren Druck und Wassermenge für die Sprinkleranlage falsch berechnet worden. Die zentrale Sprinkleranlage hätte es deshalb nicht geschafft, den 32 Meter hohen Bühnenturm im Ernstfall zu wässern. Die Drewag mussten leistungsstärkere Pumpen besorgen, die aber trotzdem in den dafür vorgesehenen Raum passen. Zum Glück gab es ein entsprechendes Modell, das Raumkonzept musste nicht neu geplant werden.

Auch bei den Medien wie Strom und Wärme liegen die Stadtwerke im Zeitplan, so Walther. "Wenn etwas noch nicht endgültig fertiggestellt werden kann, erhalten wir Provisorien." Der Teufel steckte im Zeitplan, der eine sehr späte Übergabe der Medien vorgesehen hatte - ein Innenausbau ohne Strom und damit Licht ist allerdings undenkbar. "Da sind uns die Stadtwerke sehr entgegengekommen", so der KID-Geschäftsführer.

Für die drei Millionen Euro Fördermittel, die das Sächsische Innenministerium gestrichen hatte (DNN berichteten), deutet sich laut Walther eine Lösung an. "Im Moment erarbeiten wir eine Liste von Projekten, die noch gefördert werden könnten." Er rechne mit einer Entscheidung Ende August oder Anfang September. Sollte das zu bewilligende Geld nicht direkt ins Kraftwerk Mitte fließen können, werde die Landeshauptstadt in dem Fall in die Bresche springen und Fördermittel für Schulbauvorhaben beantragen. Das wäre gewissermaßen eine Art "Verschiebebahnhof", weil die für die Schulen geplanten städtischen Gelder dann ins Kraftwerk fließen würden.

Die Fertigstellung des Kraftwerkes ist auf einem guten Weg, eine Unsicherheit gibt es allerdings noch: Sollten die Archäologen auf der Baustelle für die Werkstätten in Cotta fündig werden und sich dort der Baustart verzögern, gibt es laut Walther Probleme. "Die Bühnenbilder sollen in den neuen, großen Werkstätten gebaut werden. Da die Theater Vorlauf benötigen, wollen wir in Cotta im April oder Mai fertig sein. Hoffentlich liegen auf dem Gelände keine Reste von alten Siedlungsanlagen", sagte der KID-Geschäftsführer.

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