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Lokales Dresden und die Welt im Jahr 2014
Dresden Lokales Dresden und die Welt im Jahr 2014
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06:20 23.07.2019
Deutschland wird 2014 Fußball-Weltmeister. Quelle: LVZ/Christian Nitsche
Dresden

Die Hochschule Bildende Künste feiert in diesem Jahr ihr 250-jähriges Jubiläum.

8. Februar: Ein Fährmann und drei Spaziergänger retten am Anleger in Laubegast eine 72-jährige Dresdnerin vor dem Ertrinken.

12. März: Richtfest für die Rettungswache Johannstadt an der Gerokstraße.

11. April: Erster Spatenstich am Kraftwerk Mitte. Ab Mai beginnen die Bauarbeiten für den Neubau der künftigen Heimstätte für die Operette und das Theater Junge Generation. Am 8. Juli wird der Grundstein gelegt.

9. Mai: Die um- und ausgebaute „Gedenkstätte Bautzner Straße“ auf dem ehemaligen Stasi-Gelände in Dresden wird eröffnet.

11. Mai: Drei Jahre nach dem Aufstieg verabschiedete sich Dynamo Dresden wieder aus der 2. Fußballbundesliga. Mit 2:3 verlieren die Schwarz-Gelben den Abstiegskrimi gegen Arminia Bielefeld.

25. Mai: Die Dresdner wählen einen neuen Stadtrat. Eindeutige Gewinner sind die Linkspartei, die im Vergleich zu 2009 deutlich zulegt und mehr als 20 Prozent erreicht und die AfD, die aus dem Stand auf ein Ergebnis von sieben Prozent kommt. Die CDU erreicht mit 27,6 Prozent zwar die meisten Stimmen, büßt aber genau wie die FDP ein. Dresden wird künftig von einer rot-rot-grünen Mehrheit regiert.

19. Juli: Bei einem schweren Busunglück auf der A4 werden elf Menschen getötet und 38 schwer verletzt. Gegen 2 Uhr fährt ein polnischer Reisebus nach der Autobahnanschlussstelle Dresden-Neustadt auf einen Kleinbus auf, gerät ins Schleudern, stößt auf der Gegenfahrbahn mit einem Kleintransporter zusammen und stürzt dann eine Böschung hinab.

2014: Elf Menschen sterben bei Busunglück auf der A 4

16. Juli: Nach vier Jahren Bauzeit wird die Hochwasserschutzanlage entlang der Flutrinne eingeweiht. Die vier Kilometer lange Anlage verläuft von Altkaditz entlang der Flutrinne bis zum Ballhaus Watzke.

22. August: Vor dem Dresdner Landgericht beginnt der Prozess gegen Detlev G. Der 56-jährige Ex-Polizist soll im Keller seiner Pension im Gimmlitztal einen Geschäftsmann aus Hannover auf dessen Wunsch hin getötet und zerstückelt haben.

Der Angeklagte Detlev G. sitzt am 22.08.2014 in Dresden (Sachsen) im Landgericht zum Prozessauftakt. Quelle: dpa/Matthias Hiekel

1. September: Eröffnung der Neubauten des Gymnasiums Bürgerwiese und des Marie-Curie-Gymnasiums.

31. August: Landtagswahl in Sachsen. Die CDU erreicht mit 39,4 Prozent den größten Anteil der Listenstimmen und gewinnt fast alle Direktmandate. Die Linke und die SPD erreichen die Plätze zwei und drei. Mit 9,7 Prozent zieht die AfD aus dem Stand in den Landtag ein. Die Grünen bleiben mit 5,7 Prozent im sächsischen Landtag. FDP und NPD scheitern an der Fünf-Prozent- Hürde. Ab November regiert einen Koalition aus CDU und SPD der Freistaat.

9. September: Auf der Baustelle „Wiener Loch“ wird der Grundstein gelegt. Bis zum Sommer 2016 entsteht auf dem mehr als 8500 Quadratmeter großen Grundstück unmittelbar vor dem Hauptbahnhof das sogenannte Prager Carrée mit 241 Wohnungen und zwölf Gewerbeeinheiten.

14. September: Eröffnung des Boulevardtheater Dresden auf der Materniestraße. Bisher befand sich dort das Theater „Wechselbad der Gefühle“.

7. Oktober: Am Gymnasiums Cotta wird die erste Vierfeld-Sporthalle und damit die derzeit größte Sporthalle der Stadt offiziell eingeweiht.

10. Oktober: Einweihung der 144. Grundschule, des ersten nach der Wende neu gebauten Schulstandorts der Landeshauptstadt.

13. Oktober: Offizielle Eröffnung der Zeltmensa nach drei Wochen Probebetrieb

20. Oktober: Erste „Montagsdemonstration“ der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) durch die Dresdner Innenstadt mit rund 350 Teilnehmer.

8. Dezember: Sternmarsch mit rund 9000 Teilnehmern als erste große zivilgesellschaftliche Aktion gegen Pegida. Die wiederum zieht mit rund 10.000 Menschen durch die Innenstadt.

Deutschland, Europa und die Welt

Ab Januar gilt in Deutschland offiziell nur noch die elektronische Gesundheitskarte als gültiger Versicherungsnachweis der Patienten.

7. bis 23. Februar: Olympische Winterspiele in Sotschi

8. März: Ein Flugzeug der Malaysia-Airlines mit 239 Menschen an Bord verschwindet im Bereich des Indischen Ozeans spurlos. Mitte 2015 wurden Wrackteile der Maschine an den Strand der Insel La Réunion gespült. Vom Hauptwrack fehlt noch immer jede Spur.

27. April: Heiligsprechung der Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. in Rom

10. Mai: Dragqueen Conchita Wurst aus Österreich gewinnt den 59. Eurovision Song Contest in Kopenhagen.

10. Juni: Die islamistische Organisation ISIS erobert die nordirakische Großstadt Mossul, was unter anderem die Zerstörung einiger historischer Stätten zur Folge hat.

12. Juni bis 13. Juli: 20. Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Deutschland besiegt im Endspiel Argentinien mit 1:0.

10. August: Bei der Präsidentschaftswahl in der Türkei wird bereits im 1. Wahlgang Recep Tayyip Erdogan zum 12. türkischen Staatspräsidenten gewählt; er tritt sein Amt am 28. August 2014 an.

26. August: Klaus Wowereit, der langjährige Regierende Bürgermeister von Berlin, kündigt seinen Rücktritt zum 11. Dezember 2014 an.

18. September: Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands. Das Endergebnis betrug 55,3 Prozent Nein-Stimmen und 44,7 Prozent Ja-Stimmen, wodurch die Unabhängigkeit Schottlands von der Mehrheit der Wähler abgelehnt wird.

15. Oktober: Die Zahl der Flüchtlinge in Europa erreicht den höchsten Stand seit 1949.

3. November: In New York City wird das „One World Trade Center“ eröffnet. Es wurde auf der auch als Ground Zero bekannten World Trade Center Site neben der Stelle des am 11. September 2001 bei Terroranschlägen zerstörten World Trade Centers errichtet.

13. Dezember: Mit der 215. Ausgabe endet die mehr als 33-jährige Geschichte von „Wetten, dass..?“, Europas größter Fernsehshow.

Showmaster Thomas Gottschalk moderierte lange Jahre „Wetten dass“. 2014 lief die letzte Show mit Markus Lanz als Moderator. Quelle: dpa-Zentralbild

17. Dezember: Kuba und die Vereinigten Staaten kündigen die Normalisierung ihrer Beziehungen einschließlich der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Staaten an.

31. Dezember 2014: Offizielles Ende des Kampfeinsatzes und (Teil-Abzug der „Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe“ aus Afghanistan. 13.500 Soldaten aus mehreren Staaten werden in Afghanistan verbleiben.

Gestorben sind 2014 unter anderem die Schriftsteller Gabriel García Márquez, Stefan Zweig und Benno Pludra, die Fußballer Eusébio und Alfredo Di Stéfano, die Musiker Joe Cocker, Udo Jürgens und Pete Seeger, die Schauspieler Shirley Temple, Lauren Bacall, Virna Lissi, Maximilian Schell, Joachim Fuchsberger, Karlheinz Böhm und Dietmar Schönherr, der Politiker Eduard Schewardnadse, der Dirigent Lorin Maazel, der Grafiker und Comiczeichner Hannes Hegen, der Maler Gerhard Bondzin, Verkehrswissenschaftler Dr. Adolf Dannehl und der ehemalige Rektor der TU Dresden Hermann Kokenge.

Von Monika Löffler

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