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Lokales Dresden und die Welt im Jahr 1998
Dresden Lokales Dresden und die Welt im Jahr 1998
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07:32 23.01.2019
Der Ufa-Kristallopalast zwischen Prager Straße und St. Petersburger Straße wird am 26. März 1998 eröffnet. Der Entwurf für das Gebäude stammt vom Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au. Das Kino bietet 2668 Sitzplätze, verteilt auf acht Kinosäle. Quelle: Oliver Killig/Archiv
Dresden

26. März: Eröffnung des Ufa-Kristallpalastes an der St. Petersburger Straße: Das Kino verfügt über 2668 Sitzplätze in acht Kinosälen, die über die fünf Etagen verteilt sind. Der Entwurf für das Gebäude stammt vom Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au. Die äußere Gestaltung des Kinos, vor allem der Beton und der Stahl, sorgt für kontroverse Diskussionen in Dresden.

8. Mai: 21 Uhr startet das 1. Dresdner Nachtskaten mit rund 1000 Inliner-Fans. Es ist die erste Veranstaltung dieser Art in Deutschland. Im Vorfeld gab es reichlich Diskussionen um die Veranstaltung, die Skater setzten sich aber durch.

15. Juni: Die vergoldete Fama (Nike) schwebt auf die „Zitronenpresse“ und steht nach umfassender Sanierung wieder auf ihrem alten Platz in 48 Metern Höhe über der Hochschule für Bildende Künste.

Die restaurierte vergoldete Kuppelfigur „Fama" schwebt am 15. Juni 1998 am Kranhaken auf die ebenfalls sanierte Glaskuppel des Oktogons der Kunstakademie an der Brühlschen Terrasse. Quelle: dpa/Archiv

9. Juli: Eröffnung der Sporthalle an der Bodenbacher Straße, der späteren „Margon Arena“: Sie bietet bei Sportveranstaltungen 3000 Besuchern Platz und kann bei Konzerten auf 4500 Plätze erweitert werden.

18. Juli: Das Kleine Haus des Staatsschauspiels wird geschlossen. Gründe dafür sind statische Probleme im Dachstuhl und in den Außenmauern sowie Brandschutzmängel.

6. August: Die Vereinigte Zigarettenfabriken Dresden GmbH wird in f6 Cigarettenfabrik Dresden GmbH umbenannt.

21. August: Start für das erste Dresdner Stadtfest. Drei Tage lang feiern hunderttausende Besucher in der Altstadt. Die Veranstalter bieten Musik und Show, Kunst, Sport, Historisches, Traditionelles und natürlich Kulinarisches – eingeschlossen ist das 3. Dampfschiff-Fest am Terrassenufer. Gedacht war das Stadtfest ursprünglich als erste von acht Generalproben zum 800-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 2006 – gefeiert wird es noch heute.

14. September: Bundesverteidigungsminister Volker Rühe übergibt im Rahmen eines feierlichen Appells die neue Offiziersschule des Heeres in der historischen Albert-stadt ihrer Bestimmung.

9. November: Erster Spatenstich für den Neubau der Synagoge am Hasenberg: Vor genau 60 Jahren war die Sempersche Synagoge durch Nationalsozialisten zerstört worden.

1. Dezember: Gründung des Kabaretts Breschke & Schuch.

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6. Januar: Unbekannte sägen der Skulptur „Kleine Meerjungfrau“ im Kopenhagener Hafen ein zweites Mal den Kopf ab. Der erste Vandalismus dieser Art passierte 1964.

16. Januar: Der Bundestag genehmigt den Lauschangriff.

17. Januar: Die Webseite Drudge Report spekuliert über eine Affäre im Weißen Haus, in die US-Präsident Bill Clinton verwickelt sein soll. Als die Washington Post vier Tage später das Thema aufgreift, entwickelt sich die Lewinsky-Affäre.

29. Januar: Kanada, Japan, Russland, die USA sowie die Mitgliedsstaaten der europäischen ESA beschließen den Bau der internationalen Raumstation ISS.

23. März: In Russland entlässt Präsident Boris Jelzin überraschend den langjährigen Ministerpräsidenten Wiktor Tschernomyrdin sowie das gesamte Kabinett. Geschäftsführender Ministerpräsident wird Sergej Kirijenko, der fünf Monate später von Jelzin entlassen wird.

1. April: Der „Torfall von Madrid“ kurz vor Anpfiff des Champions-League-Spiels zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund verzögert den Spielbeginn um 70 Minuten. Günther Jauch und Marcel Reif erhalten für ihre Berichterstattung den Bayerischen Fernsehpreis („Ein Tor ist bereits gefallen“).

1. April: Fusion der Stahlkonzerne Thyssen und Krupp-Hoesch.

15. April: Tod von Diktator Pol Pot in Kambodscha.

18. April: Großbritannien schließt ein Friedensabkommen mit der IRA.

20. April: Auflösung der Rote Armee Fraktion. Bei Reuters in Köln geht ein achtseitiges, als authentisch eingestuftes Schreiben ein. Darin heißt es: „Vor fast 28 Jahren, am 14. Mai 1970, entstand in einer Befreiungsaktion die RAF. Heute beenden wir dieses Projekt. Die Stadtguerilla in Form der RAF ist nun Geschichte.“

2 Mai: Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beschließen in Brüssel die Einführung des Euro.

4. Mai: Alois Estermann wird zum Kommandanten der Päpstlichen Schweizergarde gekürt und zehn Stunden später ermordet.

1. Juni: Die Europäische Zentralbank wird als Rechtsnachfolgerin des Europäischen Währungsinstituts gegründet. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Unter Präsident Wim Duisenberg bereitet sie die dritte und letzte Stufe der Europäischen Währungsunion, die Einführung des Euro, vor.

3. Juni: Zugunglück von Eschede: Der ICEWilhelm Conrad Röntgen“ entgleist wegen eines defekten Radreifens und reißt dadurch eine Straßenbrücke ein. Dabei kommen 100 Menschen ums Leben.

5. Juni: Luftangriffe zwischen Eritrea und Äthiopien nach Grenzstreitigkeiten.

15. Juni: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verlängert das Mandat der Friedenstruppe SFOR in Bosnien und Herzegowina.

7. August: Bombenanschlag auf die US-Botschaften in Daressalam, Tansania, mit zehn Toten, sowie in Nairobi, Kenia, mit 253 Toten und über 5000 Verletzten.

17. August: Russland erklärt den Staatsbankrott.

15. September: Die Europäische Kommission in Brüssel gibt die Potenzpille „Viagra“ frei.

27. September: Die Wahlen zum 14. Bundestag der BRD beenden nach 16 Jahren die „Ära Kohl“. Gerhard Schröder wird Bundeskanzler.

9. Oktober: Ariel Scharon wird neuer israelischer Außenminister.

25. Oktober: Der Holzfrachter Pallas läuft vor Amrum auf Grund und sorgt für die bisher schwerste Ölpest der deutschen Nordseeküste.

30. Oktober: Der Wirbelsturm „Mitch“ fordert in Mittelamerika etwa 11 000 Tote.

26. Oktober: Wolfgang Thierse wird zum Präsidenten des deutschen Bundestages gewählt. Er bleibt bis 2005 in diesem Amt. Danach wird er bis 2013 Vizepräsident.

26. Dezember: Ein Flugzeug der Vereinten Nationen wird von der UNITA in Angola beschossen und stürzt ab. 14 Menschen sterben.

Geboren werden unter anderem die Schauspieler Jonas Hämmerle, Jaden Smith und Nick Romeo Reimann.

Gestorben sind 1998 unter anderem Multitalent Frank Sinatra, die Musiker Linda McCartney und Falco, die Schauspieler Jean Marais, Raimund Harmstorf und Klaus Piontek, der Bariton Hermann Prey, der Schriftsteller Francis Durbridge, Kreuzkantor Martin Flämig, Liedermacher Gerhard Gundermann, der Sänger Vico Torriani und die Dresdner Geografin und Erforscherin der Nazca-Linien Maria Reiche.

Von Monika Löffler

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