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Lokales Dresden und Deutsche Funkturm kooperieren beim 5G-Aufbau
Dresden Lokales Dresden und Deutsche Funkturm kooperieren beim 5G-Aufbau
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07:39 03.05.2019
Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (l.) und Funkturm-Chef Bruno Jacobfeuerborn unterschreiben den 5G-Deal. Quelle: LHD
Dresden

Um die Mobilfunknetze der 5. Generation (5G) beizeiten hochfahren zu können, wollen die Stadt Dresden und die Telekom-Tochter „Deutsche Funkturm GmbH“ (DFMG) eng zusammenarbeiten. Das sieht eine Kooperationsvereinbarung vor, die Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und DFMG-Chef Bruno Jacobfeuerborn zum Auftakt der neuen Technologiemesse „Connect ec“ in Dresden geschlossen haben.

Wofür ist 5G im Alltag gut?

„Diese Kooperation ist ein weiterer großer Schritt auf dem Weg, Dresden zu einer 5G-Modellregion zu entwickeln“, schätzte Hilbert ein. „Damit legen wir den Grundstein, für innovative Lösungen beispielsweise für intelligente Energiesysteme oder zukünftige Mobilitätslösungen wie automatisiertes und vernetztes Fahren in unserer Stadt.“

Dafür hat Dresden zugesagt, der DFMG Standorte für kleine 5G-Funkzell-Stationen auf kommunalen Grundstücken bereitzustellen. Davon würden Unternehmen, die Stadtgesellschaft und letztlich alle Dresdner profitieren, schätzte Robert Franke, der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, ein: Durch 5G-Technologie könnten die Müllabfuhr verbessert, die Staus vermindert, die Wartezeiten an Ampeln verkürzt und Fabriken effizienter gemacht werden. Selbst die Grasmahd könne ökologischer werden, wenn sich Mähroboter in Zukunft per 5G-Funk mit Umweltsensoren vernetzen.

Viele Unternehmensvertreter nutzen die Messepremiere in Dresden, um Technologietrends zu diskutieren und Produktinnovationen vorzustellen. So stellt der chinesische Elektronikkonzern ZFT eines der ersten 5G-Smartphone weltweit, das Axon 10 Pro, vor. Das deutsche Unternehmen AVM präsentiert seine neuesten Fritzboxen für die Heimzugang ins Internet sowie sogenannte Triband-Repeater, die WLAN-Signale daheim auf mehreren Frequenzen verstärken. VW zeigt autonom fahrende Elektroautos und das Dresdner Jungunternehmen „Flügel Aeronautics“ seine Flugtaxis.

Lob aus der Branche

Die von den DNN präsentierte „Connect ec“ ist ein neues Format: Am 2. und 3. Mai ist sie eine Konferenz für Fachbesucher mit Referaten und Diskussionen rund um Mobilität und Telekommunikation – wobei der Schwerpunkt in diesem Jahr auf dem kommenden 5G-Mobilfunk liegt. Am 3. und 4. Mai wandelt sich die „Connect ec“ dann zu einer Technologiemesse mit Schauwert für ein breites Publikum. Veranstalter sind die Verlagsgruppe „Weka Media“ und dessen Fachzeitschrift „Connect“. Weka-Verlagschef Dirk Waasen und „Connect“-Chefredakteur Marc-Oliver Bender rechnen mit rund 10.000 Besuchern. Sie hatten Dresden wegen seiner Mikroelektronik-Industrie und Forschungsstärken als Standort ausgesucht.

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Die ersten Reaktionen waren positiv: Sowohl Oberbürgermeister Hilbert wie auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) begrüßten die neue Messe. Lob gab es auch aus der Branche: Seit die traditionsreiche Computermesse Cebit in Hannover weggefallen sei, habe sich in Deutschland ein Vakuum im Sektor der Kommunikationstechnologien aufgetan, schätzte beispielsweise Walter Haas, der Technikchef von Huawei Deutschland. „Diese Lücke könnte die Connect ec schließen“, hofft er. Das spezielle Mischformat aus Konferenz und Ausstellung sei dafür viel besser geeignet als manchen Mammut-Show anderswo.

connect-ec.info.de

Von Heiko Weckbrodt

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