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Lokales Dresden sucht noch 400 Wahlhelfer
Dresden Lokales Dresden sucht noch 400 Wahlhelfer
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12:05 17.07.2019
Dresdner Bürger sitzen am 20. Mai im Wahllokal für die Briefwahl in Wahlkabinen, um die Stimmzettel für die Kommunalwahlen in Sachsen und die Europawahlen auszufüllen. Quelle: dpa
Dresden

Rund sechs Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen sucht die Landeshauptstadt Dresden noch immer über 400 Wahlhelfer für die ordnungsgemäße Durchführung der Abstimmung am 1. September. Nachdem im Mai mehrere Wahlhelfer von chaotischen Zuständen in einigen Dresdner Wahllokalen während der Europa- und Kommunalwahlen berichteten, sind nach jetzigem Stand knapp über 3 600 Anmeldungen von ehrenamtlichen Helfern im zuständigen Bürgeramt eingegangen. Benötigt wird aber die Unterstützung von insgesamt 4 000 ehrenamtlichen Bürgern: In den Urnenwahllokalen fehlen noch Wahlvorsteher, Stellvertreter und rund 50 Schriftführer, teilte das Bürgeramt mit.

Verärgerte Wahlhelfer nach Europa- und Kommunalwahl

Überfüllte Wahllokale, lange Schlangen und Arbeitseinsätzen von teilweise mehr als zwölf Stunden bei der Europa- und Kommunalwahl am 26. Mai hatten viele Ehrenamtliche abgeschreckt, sich erneut als Wahlhelfer zu engagieren. Nicht so Maria Stier, die als Wahlvorstand in der Dresdner Neustadt schon mehrere Wahlen hinter sich hat. Sie könne zwar verstehen, dass der ein oder andere Helfer nach den Erfahrungen im Mai keine Lust mehr habe. Sie selbst sagt hingegen: „Ich mache auf jeden Fall weiter.“

Engpässe in Leuben und Prohlis

Besonders in den Stadtbezirken Leuben und Prohlis wünscht sich das Dresdner Bürgeramt noch mehr Ehrenamtliche mit einer ähnlichen Einstellung – dort gibt es aktuell noch Engpässe mit Blick auf die Landtagswahl. Nicht genügend Anmeldungen sind bislang auch in den umliegenden Ortschaften eingegangen. Vor allem in Schönfeld-Weißig mangelt es noch an Wahlhelfern.

Da der Anteil der Briefwähler im Mai von 13 Prozent aus dem Jahr 2014 auf rund 20 Prozent gestiegen ist, sollen zudem zusätzliche Räume für die Wahlvorstände bei der Auszählung der Briefwahl für Entlastung sorgen. Im Mai mussten die Wahlhelfer mit der Stadtrats-, Ortschafts- und Europawahl drei verschiedene Bögen pro Wähler auszählen. Am 1. September wird mit der Landtagswahl nur eine Wahl ausgezählt. Deshalb geht das Bürgeramt davon aus, dass „sich die Arbeitsbelastung im normalen Rahmen bewegen wird.“

Wer kann Wahlhelfer werden?

Wahlhelfer kann jeder und jede Wahlberechtigte werden. Für die Landtagswahl müssen Wahlhelfer am Wahltag demnach 18 Jahre alt sein und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Außerdem müssen Wahlhelfer seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in Dresden gemeldet sein. Bei einem erstmaligen Einsatz werden Freiwillige meist als Beisetzer eingesetzt, um den Ablauf im Wahllokal kennenzulernen. Für den Einsatz als Wahlhelfer zahlt die Stadt je nach Funktion zwischen 35 und 65 Euro pro Wahltag. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im Netz unter www.dresden.de/wahlhelfer.

Von Aaron Wörz

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