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Lokales Dresdner Oberbürgermeister will Maskenpflicht auf Striezelmarkt
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Dresden plant Maskenpflicht auf dem Striezelmarkt

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16:44 21.09.2020
Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert plädiert für eine Maskenpflicht auf dem Striezelmarkt. Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild
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Dresden

Dresden will in der Corona-Krise an der Ausrichtung seines berühmten Striezelmarktes festhalten. „Dabei gibt es für uns klare Prämissen, unter denen der Striezelmarkt stattfinden kann“, sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Montag. Die Stadt plane, das „Tragen einer Alltagsmaske“ auf dem Weihnachtsmarkt anzuordnen und das auch durchzusetzen, kündigte Hilbert an. „Wie diese Regelung genau aussehen ‎kann, erarbeiten wir gerade‎.“ Zudem soll der Markt in der Dresdner Innenstadt „entzerrt“ und so organisiert werden, dass sich keine großen ‎Menschenansammlungen bilden können‎.

„Totalausfall würde zigtausende Existenzen bedrohen“

Hilbert rief den Freistaat zudem auf, auf eine ‎Kontaktnachverfolgung für die Weihnachtsmärkte zu verzichten. Diese sei unverhältnismäßig, so der Oberbürgermeister. ‎Marktbetreiber – zumal bei einer Freiluftveranstaltung – dürften nicht schlechter gestellt werden, als ‎die Betreiber von Einkaufszentren oder Passagen. Die Gesundheitsämter wären zudem völlig überlastet, wenn sie Tausende Adressen nachverfolgen müssten.

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„Die wirtschaftliche Bedeutung der Weihnachtsmärkte ist für unsere Region riesig und ein ‎Totalausfall würde zigtausende Existenzen bedrohen“, so Hilbert. Der Dresdner Striezelmarkt gilt als einer der ältesten Weihnachtsmärkte der Welt.

Von dpa