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Lokales Dresden ohne große Schnee-Beeinträchtigung – Bahn lässt ICE ausfallen
Dresden Lokales Dresden ohne große Schnee-Beeinträchtigung – Bahn lässt ICE ausfallen
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10:33 11.12.2017
Während beispielsweise Leipzig starken Schneefall und größere Probleme meldete, fielen in Dresden nur ein paar Flocken, die am Morgen auch schon wieder weg waren. Quelle: Maraike Mirau
Dresden

Der erste Wintereinbruch der Saison in Deutschland hat Dresden weitestgehend verschont. Während beispielsweise Leipzig starken Schneefall und größere Probleme meldete, fielen in Dresden nur ein paar Flocken, die am Morgen auch schon wieder weg waren. Bei der Bahn und am Flughafen gab es trotzdem Probleme.

So ließ die Bahn den ICE 1651 am Sonntag von Frankfurt am Main nach Dresden kurzerhand in Leipzig enden. Weiter nach Dresden fiel der Zug ersatzlos aus. Fahrgäste wurden auf den Nahverkehr oder den eine Stunde später fahrenden Intercity verwiesen. Details zur Störung vermochten die Servicemitarbeiter in Leipzig nicht zu sagen. Es liege eben am Wetter, hieß es lediglich.

Unklar blieb auch, warum die sogenannte Knotenpunktreserve nicht als Ersatzzug zum Einsatz kam. Ein solcher Zug wird an Knotenbahnhöfen als Backup bei Ausfällen vorgehalten. Eine Bahnangestellte erklärte den gestrandeten Reisenden, der Ersatzzug sei anderweitig schon unterwegs. Dem widersprach eine andre Servicekraft und gab an, außer dem ICE 1651 gebe es gar keine Störungen.

Am Flughafen in Klotzsche fielen ebenfalls mehrere Flüge aus oder landeten mit deutlicher Verspätung. Das habe aber nicht an den Bedingungen in Dresden gelegen, erklärte ein Sprecher am Montagmorgen. Schuld seien die Bedingungen auf den Flughäfen im Westen gewesen, wo es deutlich stärker geschneit hatte.

Auch die Dresdner Polizei vermeldete nicht mehr Unfälle als üblich. Für Dresden könne man auch nicht von einem Wintereinbruch sprechen, hieß es. Am Sonntag hatten Schneefall und Glätte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen für zahlreiche Unfälle gesorgt. In Sachsen-Anhalt hat es nach Angaben der Polizeidirektionen insgesamt fast 300 Unfälle mit mindestens 42 Verletzten gegeben. Nach Auskunft der Landeseinsatzzentrale der Polizei ereigneten sich in Thüringen fast 100 Unfälle - mit wenigen leicht verletzten Personen. Schwerverletzte habe es nicht gegeben, sagte ein Sprecher. In Sachsen kam es allein in Leipzig innerhalb von knapp vier Stunden zu etwa 100 Unfällen. Am Montag hatte sich die Lage auf den Straßen weitgehend beruhigt.

Lars Müller / dpa / sl

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