Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales „Dresden ist ein Sehnsuchtsort“
Dresden Lokales „Dresden ist ein Sehnsuchtsort“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:40 25.08.2018
Sieht enorme Chancen für Dresden: Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Wenn er fünf Minuten bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hätte, würde er ihr sagen, dass Deutschland bei der Elektromobilität zu langsam ist, bekennt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) im DNN-Interview.

Frage: Warum geht es Dresden so gut?

Dirk Hilbert: Es geht Deutschland insgesamt gut, da sind wir ein Teil des Ganzen. Die Entwicklung von Dresden ist aber sogar positiver als der Durchschnitt. Wir sind Wissenschaftsstandort und tun alles dafür, dass die Technische Universität ihren Exzellenzstatus verteidigt. Das bringt viel Renommee, zieht besonders junge Menschen in die Stadt. Seit Jahren holen wir wichtige Industriezweige nach Dresden. Die Halbleiterindustrie ist wieder in den Fokus der Politik gelangt.

Hat auch Einfluss auf die Dresdner Wirtschaft: US-Präsident Donald Trump. Quelle: Carolyn Kaster/AP/dpa

Dank weltpolitischer Veränderungen und Herrn Trump hat Europa erkannt, dass es wieder selbst aktiv Industriepolitik betreiben und wichtige Branchen fördern muss. Das wird Dresden enorm helfen. Hier können wir unsere ganze Kompetenz ausspielen, weil wir mit allen aktuellen Themenfeldern am Markt vertreten sind. Die großen Industrien und Zulieferer befinden sich im Umbruch, und wir besitzen dafür die lokalen Kompetenzen und Erfahrungen. Sei es im Leichtbau, im Mobilfunk oder in der Elektronik. Die Zahl der Arbeitsplätze hat dramatisch zugenommen, und zum jetzigen Zeitpunkt sind die Großansiedlungen noch gar nicht am Netz. Hinzu kommt, dass Dresden eine Sehnsuchtsstadt ist, ein attraktiver Ort zum Leben. Wenn die Faktoren aus Wohnen, Arbeiten, Leben und Bildung funktionieren, hat eine Stadt große Anziehungskraft und es geht ihr gut.

Das Umland soll nicht unter dem Boom leiden

Welche Vision haben Sie von Dresden 2025?

Die Weichen für 2025 stellen wir schon jetzt, weil wir in der mittelfristigen Finanzplanung dafür die Grundlagen legen. Wir wollen eine Bildungsinfrastruktur aufbauen, die zu den modernsten in Deutschland gehört. Schwerpunkte werden wir auch im Bereich Sport mit dem Heinz-Steyer-Stadion und dem Sportpark Ostra setzen. Ich hoffe, Dresden wird 2025 Kulturhauptstadt Europas sein. Das würde wesentlich zur Attraktivität der Stadt beitragen und dafür tue ich alles. Bei der Stadtverdichtung werden wir weiter sein, ich denke an den ersten Bauabschnitt der Lingnerstadt oder an die großen Baustellen zwischen Postplatz und Kraftwerk Mitte. Ein Großteil der Nachkriegswunden werden geschlossen sein.

Das Thema Wohnen werden wir auch in der Leipziger Vorstadt und in Kaditz und Mickten vorangebracht haben. Wir werden hoffentlich den Verwaltungsneubau am Ferdinandplatz eingeweiht haben, der enorm wichtig für eine effiziente Verwaltung ist. Ich hoffe auf eine gute Kooperation mit dem Umland. Unsere Nachbarstädte und -gemeinden weisen seit einiger Zeit ein positives Saldo bei der Bevölkerung aus. Alle werden vom Aufschwung partizipieren. Es ist nicht mein Ziel, dass alle Menschen nach Dresden ziehen und das Umland unter dem Boom leidet. Wir wollen im Verkehrsverbund Oberelbe die Infrastruktur schaffen und S-Bahn-Verkehre in die wichtigsten Regionen wie zum Beispiel Kamenz, Bischofswerda oder Riesa-Großenhain einrichten. In Orten, in die die Bahn nicht fährt, wollen wir Plus-Bus-Verkehre mit hoher Taktfrequenz etablieren.

Was muss passieren, damit die Pläne Wirklichkeit werden?

Die DNN-Sommerinterviews

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain: „Endlich Kilometer ins Radwegenetz bringen“

Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel: „Die Einwohner empfinden den Wiener Platz nicht als angenehmen Ort“

Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch: „Das Konzept für den Kulturpalast ist in vollem Umfang aufgegangen“

Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen: „Klimaschutz muss Chefsache werden“

Finanzbürgermeister Peter Lames: „Umverteilen geht. Draufsatteln nicht“

Die Stellschraube ist die regionale Zusammenarbeit. Wir müssen einen noch größeren Grad an vertrauen aufbauen, der uns zu noch mehr Kooperationen veranlasst. Der Industriepark Oberelbe ist ein gutes Beispiel. Unsere Möglichkeiten für gewerbliche Entwicklungen sind begrenzt. Innerhalb der Stadtgrenzen gibt es noch Potenziale für den mittelständischen Bereich. Aber für großflächige Ansiedlungsvorhaben wird es schwierig. Deshalb streben wir interkommunale Kooperationen an und begrüßen die Initiative von Dohna, Heidenau und Pirna, die wir intensiv begleiten werden.

"Für eine Welt ohne Halbleiterindustrie fehlt mir die Fantasie."

Die Weltwirtschaft zeigt Anzeichen einer Rezession. Wie gefährlich kann die politische Großwetterlage für Dresden werden?

Im Moment ist es eher so, dass die Politik von Donald Trump die Europäer wachrüttelt, zu einer eigenen Industriepolitik zu kommen. Prognosen wage ich nicht, weil es schwierig ist, bei den vielen Wendungen der Politik des US-Präsidenten auf dem Laufenden zu bleiben. Dresden hat auch schon kritische Phasen bewältigt, wenn ich an die Qimonda-Pleite denke. Da wurde der größte Arbeitgeber aus der Stadt herausgerissen. Das war extrem bitter, ist aber ohne größere Friktionen erfolgt. Jetzt sind wir verhältnismäßig gut aufgestellt, viel diverser. Wir sind in den Innovationsfeldern unterwegs und bearbeiten Themen, mit denen die Zukunft gestaltet wird. Möglicherweise wird es künftig einmal geringere Wachstumsraten geben. Aber einen Totalzusammenbruch kann ich mir nicht vorstellen.

Für eine Welt ohne Halbleiterindustrie fehlt mir die Fantasie. Ob bei der E-Mobilität oder der Konsumelektronik, überall werden Chips verbaut – und das ist gut so! Mit Softwareentwicklung, Luftfahrt oder Maschinenbau geraten wir genauso wenig aufs Abstellgleis.

Wann wird sich ein DAX-notiertes Unternehmen mit seiner Zentrale in Dresden niederlassen?

Wer von der Ansiedlung eines DAX-Unternehmens träumt, ist naiv. Warum sollten solche Unternehmen mit ihrer Zentrale nach Dresden ziehen? Unsere Chance ist eine andere: Dass wir mit einem neuen Unternehmen einen Überflieger bekommen, der im DAX landet. Es gibt tolle Keimzellen in der Stadt und vielleicht gehen einmal Existenzgründer ihren eigenen Weg und verkaufen ihr Unternehmen nicht an einen Konzern, wenn es gut läuft. Sollten es einmal drei Startups aus Dresden in den DAX schaffen, dann könnten auch andere kommen. Dann entsteht ein sogenannter Supportbereich mit zum Beispiel großen internationalen Kanzleien, den diese Unternehmen brauchen.

Wie wollen Sie dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen vom Aufschwung profitieren?

Wir wollen eine attraktive, lebenswerte und vor allem bezahlbare Stadt gestalten. Deshalb investieren wir in den sozialen Wohnungsbau, um eine Perspektive zu haben, wenn unsere Belegrechte 2035 auslaufen. Dann sind wir nicht erpressbar, was die Preisgestaltung angeht. Beim Thema Arbeitsmarkt können wir es uns nicht leisten, dass Menschen durch das Netz fallen, weil sie die Schule ohne Abschluss verlassen. Wir müssen uns dort als Gesellschaft engagieren, wo die Elternhäuser versagen und dorthin gehen, wo die Ergebnisse signifikant schlechter sind als in anderen Stadtgebieten. Partizipation heißt auch, umfangreiche Formen von Begleitung im Sozialbereich anzubieten, von der Jugendhilfe bis hin zur Assistenz für die Menschen, die neu in dieser Stadt ankommen. Es geht um Chancengleichheit für jeden in seiner Entwicklung.

"In vielen Bereichen müssten wir ohne Menschen mit Migrationshintergrund den Laden dicht machen."

Wieso will Dresden städtisches Geld in Bildung investieren?

Wir haben uns schon immer in der außerschulischen Bildung engagiert. Jetzt setzen wir sehr frühzeitig an und gehen gezielt in Kindertagesstätten mit anspruchsvoller Klientel. Es reicht nicht, mit Fingern auf die Elternhäuser zu zeigen. Wir können eine Menge in den Kitas erreichen, wenn wir das Personal dort deutlich erhöhen und inhaltlich an sprachlichen, musischen oder sportlichen Komponenten arbeiten.

Wäre es nicht sinnvoll, auch die Horte in das Konzept einzubinden?

Wir haben auch das Thema Hort im Blick. Auch dort wollen wir Angebote unterbreiten. Gleichzeitig führen wir das Gespräch mit dem Freistaat über gemeinsame Projekte in der Schule. Da ist ja schon einiges passiert, zum Beispiel beim Thema Schulsozialarbeit.

Wie weit ist Dresden auf dem Weg zur Modellstadt für die Unterbringung von Asylbewerbern?

Mir war es wichtig, dass wir eine Stadt sind, die eine gute Integration leistet. Da ging es mir nicht ausschließlich um Asylbewerber. Das ist nur eine Untergruppe. Ohne Zuwanderung werden wir unser Wachstum und damit auch unseren Wohlstand nicht halten können. Das ist simple Mathematik. Zusätzliche Arbeitsplätze und Altersabgänge werden wir nicht adäquat ohne qualifizierte Zuwanderung ersetzen können. In vielen Bereichen müssten wir ohne Menschen mit Migrationshintergrund den Laden dicht machen. Wir sollten uns nicht auf die Flüchtlinge fokussieren. Die Integration ist uns in Ansätzen ganz gut gelungen. Wir hatten nicht das Problem der alten Bundesländer mit den Stadtteilen, in denen Gastarbeiter in hoher Konzentration leben und die Neuankömmlinge anziehen, wir konnten eine sehr dezentrale Unterbringung leben. Wenn 1312 Menschen aus den wichtigsten Herkunftsländern einen sozialversicherungspflichtigen Job haben, davon 307 im Gastgewerbe, dann ist das keine schlechte Zahl.

Werden die Bemühungen um Integration von einem Ankerzentrum konterkariert?

Nein. Ich verstehe die Aufregung über die Ankerzentren nicht. Damit wird doch nur umgesetzt, was die Kommunen immer gefordert haben: Schnellere Verfahren, Verteilung nur der Menschen auf die Kommunen, die eine Bleibeperspektive haben. Bei uns sollen die Menschen integriert werden, die auch bleiben dürfen.

"Pegida ist auch ein Ausdruck von Sorgen, Nöten und Ängsten."

Wie ist das Klima Fremden gegenüber in einer Stadt, die auf Zuwanderung angewiesen ist?

Wir sind auf dem Weg, aber noch lange nicht durch. Dresden hatte einen geringen Migrantenanteil, der seit 2015 sprunghaft angestiegen ist. Das ist eine Herausforderung für die Stadtentwicklung, zumal es sich um Menschen aus Kulturkreisen handelte, mit denen es in Dresden wenig Erfahrung gab. Das hat für Angst und Vorurteile gesorgt, die es in einem Miteinander zu überwinden galt. Das ist in vielen Fällen auch dank vielfältiger ehrenamtlicher Initiativen hervorragend gelungen.

Initiativen wie "Dresden is(s)t bunt" fördern die Integration. Quelle: Anja Schneider

Es gibt aber auch einen gewissen Teil an Migranten, die ihr Auskommen in der Kriminalität suchen. Das ist für die vielfältigen Bemühungen nicht förderlich. Der Staat muss sein Gewaltmonopol aufrechterhalten. Wir müssen uns damit auseinandersetzen, ob der deutsche Weg geeignet ist. Sind die Menschen jung genug, sehe ich kein Problem. Aber wer mit Mitte 20 hier herkommt und erst Deutsch und dann einen Beruf erlernen soll mit einem Horizont von fünf Jahren, hat es schwer, das als lukratives Zukunftsmodell zu verstehen.

Pegida ist ein Randphänomen geworden, viele Debatten haben an Schärfe verloren. Ist die Stadtgesellschaft noch gespalten?

Wir sind noch nicht über den Berg. Pegida ist auch ein Ausdruck von Sorgen, Nöten und Ängsten. Auch bei Wahlumfragen sind die Tendenzen deutlich zu sehen, ich würde mich da noch lange nicht zurücklehnen. Wir haben bei der Kulturhauptstadt-Bewerbung nicht umsonst „Kultur des Miteinanders“ als Schwerpunkt gesetzt. Wir befinden uns in einem Prozess, der uns die nächsten Jahre begleiten wird. Nicht nur in Dresden, sondern in ganz Europa.

Sie wollten in den alten Ländern auf Werbetour für Dresden gehen. Wie wird Dresden jetzt wahrgenommen?

Natürlich gibt es ein gewisses Klientel, das sein vorgefertigtes Bild hat. Aber viele meiner Amtskollegen bringen mir Respekt und Interesse entgegen, weil sie ganz ähnliche Probleme zu bewältigen haben. Wir haben in den vergangenen drei Jahren sehr viele Aktivitäten entfaltet. Die Qualität und Verschiedenartigkeit der Formate macht uns so leicht keiner nach. Unseren Bemühungen wird eine gewisse Wertschätzung entgegengebracht.

"Wir wollen die Arbeit konzentrieren und für kürzere Wege sorgen."

Ist der Tourismusboom Ausdruck für den Wandel des Dresden-Bildes?

Negativberichterstattung ist für den Tourismus nicht förderlich. Aber für das Wachstum des Tourismus gibt es mehr Gründe. Dazu trägt die Konjunktur bei. Die Menschen reisen mehr, wenn es ihnen gutgeht. Bei den Auslandstouristen hat sich die Strategie bewährt, die osteuropäischen Märkte nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wie bewerten Sie die Aussicht, Kulturhauptstadt Europas zu werden?

Mit Michael Schindhelm als Kurator haben wir Expertise ins Haus geholt, ergänzt um die Außenperspektive. Mit diesen Impulsen werden wir eine Bewerbung voranbringen, die sich deutlich von den Beiträgen der Mitbewerber unterscheidet und sich mit den Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzt. Wir müssen uns nicht verstecken und haben noch dreizehneinhalb Monate Zeit für das Bewerbungsbuch. Das Gute ist: Quer durch alle politische Richtungen wollen alle, dass wir Kulturhauptstadt werden.

Die Verwaltung baut sich für 160 Millionen Euro ein neues Rathaus, aber für den Fernsehturm sind 20 Millionen nicht aufzutreiben. Wie erklären Sie das den Dresdnern?

Streitobjekt: Soll und kann der Dresdner Fernsehturm wiedereröffnet werden? Das hängt vor allem an den Kosten. Quelle: Burgi/dpa

Uns geht es im Wesentlichen um die Frage: Wie können wir in Zukunft unsere Arbeit so effizient wie möglich gestalten? Wir wollen die Arbeit konzentrieren und für kürzere Wege sorgen. Jeder meiner Amtsvorgänger hat sich eine bürgerfreundliche Verwaltung auf die Fahnen geschrieben. Wir wollen dieses Ziel in dem Neubau umsetzen. Dabei können wir auch über fünf Millionen Euro Mietkosten pro Jahr sparen. Wir stellen Dresden zukunftsfähig auf und verbrauchen perspektivisch mit einem Neubau weniger Ressourcen, die dann für Projekte der Bürgergesellschaft genutzt werden können.

Werden Sie nächstes Jahr bei der Kommunalwahl für die FDP antreten?

Nein.

Frau Merkel besucht am Donnerstag Dresden. Was würden Sie ihr gerne sagen, wenn Sie fünf Minuten hätten?

Ich würde ihr sagen, dass wir in Deutschland bei der Elektromobilität ein ganz anderes Tempo an den Tag legen müssen. Wenn wir ein Jahr brauchen, um einen Förderantrag für die Ladeinfrastruktur beim Bund bearbeitet zu bekommen, dann ist das viel zu lange. Da sind beispielsweise die Chinesen mit einem ganz anderen Tempo unterwegs. Hier dürfen Deutschland und Europa nicht den Anschluss verpassen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Ortsbeirat Pieschen verlangt breitere Radfahrstreifen an der Großenhainer Straße zwischen Riesaer Straße und Trachenberger Platz. Der Abschnitt ist nicht der einzige auf der Straße, in dem gebaut demnächst werden soll.

15.08.2018

Die Dresdner Stadträtin Ulrike Caspary vom Bündnis 90/Die Grünen und Ortsbeirat Bert Kaulfuß hatten bei der Deutschen Bahn und der Landeshauptstadt angefragt, weshalb die Brücke am Nachtflügelweg in der Dresdner Heide abgerissen wurde.

15.08.2018

Nach derzeitigem Stand haben bei dem Brückeneinsturz in Genua mehr als 40 Menschen ihr Leben verloren. Die DNN haben mit Dr. Manfred Curbach von der TU Dresden gesprochen, ob ein ähnliches Szenario auch in der Elbstadt möglich wäre.

15.08.2018