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Lokales Dresden hinkt beim Einkommen hinterher
Dresden Lokales Dresden hinkt beim Einkommen hinterher
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05:01 24.04.2019
Dresden hinkt im Pro-Kopf-Einkommen hinterher. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Dresden

Die Stadt Dresden bleibt beim verfügbaren Einkommen ihrer Einwohner weiterhin zurück, auch die Leipziger können nicht Schritt halten. Dies geht aus einer Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung für das Jahr 2016 hervor.

Dresden auf dem drittletzten Platz

In dem Vergleich der 15 größten deutschen Städte belegt Dresden mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 18.922 Euro den drittletzten Platz. Leipzig rangiert mit 17.770 Euro auf dem vorletzten Platz. Nur Duisburg schneidet noch schlechter ab, dort liegt das Pro-Kopf-Einkommen bei 16.881 Euro. Auch im Vergleich der zehn Landkreise und drei kreisfreien Städte in Sachsen bildet Leipzig das Schlusslicht. Chemnitz liegt hingegen mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen von 19 659 Euro über dem Landesdurchschnitt. Das durchschnittliche verfügbare Einkommen - also das Geld, das private Haushalte für den Konsum ausgeben oder sparen können - lag in Sachsen bei 19 191 Euro.

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Weniger Pro-Kopf-Einkommen im Osten

Das bundesweit höchste Pro-Kopf-Einkommen haben die privaten Haushalte im Landkreis Starnberg (Bayern) mit 34 987 Euro zur Verfügung. Den geringsten Wert aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte erreicht Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) mit 16 203 Euro. Im Ost-West-Vergleich klafft weiter eine Lücke. Das durchschnittliche ostdeutsche Pro-Kopf-Einkommen erreichte im Jahr 2016 nur 84,7 Prozent des Westniveaus.

Von mb/dpa

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