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Lokales Dresden gibt der Ostrale Geld
Dresden Lokales Dresden gibt der Ostrale Geld
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22:01 11.04.2019
Der Ostrale-Hirsch kann auch dieses Jahr röhren. Quelle: Archiv
Dresden

Der Stadtrat unterstützt die 12. Ostrale vom 11. Juni bis zum 1. September mit einer zusätzlichen Förderung von 150 000 Euro. Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend mit großer Mehrheit beschlossen. Damit ist die Finanzierung der diesjährigen bedeutenden Ausstellung von zeitgenössischer Kunst zu großen Teilen gesichert. Ein langfristiges Finanzierungskonzept steht aber noch aus.

Die Planung umfasst bis zu 130 Künstler aus 38 Ländern und über 290 Kunstwerke an sechs Ausstellungsorten in Dresden, teilten die Verantwortlichen der Ostrale jüngst mit. Das ehemalige Bürogebäude der historischen Tabakfabrik f6 in Striesen soll als Zentrum der Ausstellung dienen.

Die Ostrale war in eine finanzielle Schieflage geraten, weil ihr angestammtes Ausstellungsgelände im Ostragehege wegen baulicher Mängel nicht mehr zur Verfügung steht. Ein Umzug in die Messe kam wegen hoher Miet- und Nebenkosten nicht zustande.

Die CDU-Fraktion hatte beantragt, die Ostrale mit 150 000 Euro zu unterstützen. „Die Ausstellung hat eine große Bedeutung für Dresden“, erklärte Gottfried Ecke, Kulturpolitiker der Christdemokraten. Christiane Filius-Jehne (Bündnis 90/Die Grünen) lobte die CDU für den Antrag. „Es ist sehr verdienstvoll, dass sie die Initiative ergriffen hat.“ Norbert Engemaier sicherte die Unterstützung der Linken zu. Die 150 000 Euro sollen aus Mehreinnahmen aus der Beherbergungssteuer finanziert werden. FDP, AfD und die NPD-Stadträte stimmten dagegen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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