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Lokales Dresden erhält in Mickten einen neuen Stadtteil
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16:59 08.03.2018
Ein neues Stadtviertel entsteht in Mickten.  Quelle: PR
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Dresden

In Mickten entsteht in unmittelbarer Nähe zum Elbepark ein neuer Stadtteil mit bis zu 5000 Bewohnern. Wie Steffen Szuggat, Leiter des Stadtplanungsamtes, werden in dem Areal zwischen Lommatzscher Straße und Sternstraße in den nächsten zehn Jahren 2200 Wohnungen gebaut. Für 600 Wohnungen gebe es bereits Planungsrecht. Am Donnerstag startete der Bau der ersten 180 Wohnungen in dem Areal mit dem ersten Spatenstich.

Die MiKa-Quartier GmbH & Co. KG, eine Projektgesellschaft mit zwei Gesellschaftern, will in dem Areal auf drei Baufeldern für rund 200 Millionen Euro 900 Wohnungen errichten. Im ersten Bauabschnitt entstehen für 38 Millionen Euro in drei Baukörpern 180 Wohnungen mit einer Größe zwischen 35 und 130 Quadratmetern, wie Erik Sassenscheidt, Geschäftsführer der MiKa, erklärte. „unser Schwerpunkt liegt auf Drei- und Vierraum-Wohnungen, wir wollen insbesondere Familien ansprechen.“ Es würden aber auch seniorengerechte Wohnungen entstehen.

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Die Wohnungen im ersten Bauabschnitt würden vermietet, die Quadratmeterkaltmieten im Durchschnitt bei zehn Euro liegen, so Sassenscheidt. In den weiteren Bauabschnitten seien auch Eigentumswohnungen und Eigenheime geplant. „Wir wollen eine gute Durchmischung erreichen“, so der Geschäftsführer. Mit der Stadt würden Verhandlungen über belegungsrechtgebundene Wohnungen laufen, sprich Sozialwohnungen.

Laut Szuggat sollen in dem Gebiet nicht nur Wohnungen entstehen. Auch der Bau von zwei Kindertagesstätten sei geplant, es würden Flächen für ein Schulgebäude reserviert. Eine Kita wird die MiKa errichten und an den Eigenbetrieb Kindertagesstätten vermieten, kündigte Sassenscheidt an. „Die Gespräche dazu laufen.“ Der Investor denkt auch an die Etablierung eines Ärztehauses und weiterer kleiner Gewerbeeinheiten. Auch Einzelhandel sei eine Option für das Wohngebiet.

Für die Freiflächen am Elbepark gab es bereits in den 1990er Jahren großflächige städtebauliche Ideen, die aber nie verwirklicht wurden, so Szuggat. Erst mit veränderten Planungen seit 2011 nahm die Entwicklung fahrt auf. Immerhin waren die Flächen erschlossen, so dass es bei dem MiKa-Vorhaben vom Erwerb der Flächen bis zum ersten Spatenstich nur zwei Jahre dauerte. Für ein Vorhaben dieses Ausmaßes ein Rekordtempo, findet Szuggat.

„Wir haben uns gewundert, warum dieser tolle Standort eine große Wiese ist“, erklärte Sassenscheidt seine Gedanken vor dem Kauf der Fläche. 2019 sollen die ersten Mieter in ihre Wohnungen einziehen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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